Calmy-Rey zeigt sich vor den Medien tiefst erschüttert
publiziert: Mittwoch, 5. Jan 2005 / 13:01 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 5. Jan 2005 / 13:41 Uhr

Bern - Nach ihrer Reise ins Katastrophengebiet hat sich Bundesrätin Micheline Calmy-Rey erschüttert gezeigt. Was ihr Überlebende erzählt hätten, sei ein Albtraum, sagte die Aussenministerin in Bern.

Micheline Calmy Rey war dermassen erschüttert, dass ihr an der Pressekonferenz Tränen in die Augen traten. (Archiv)
Micheline Calmy Rey war dermassen erschüttert, dass ihr an der Pressekonferenz Tränen in die Augen traten. (Archiv)
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www.glueckskette.ch
Spenden bei der Glückskette. (Webseite kann überlastet sein)
www.glueckskette.ch/glueck.php3?http_page=artikel&http_dsid=167

Sie habe schreckliche Dinge gehört bei ihrem Besuch in Thailand und Sri Lanka. Alle Leute erzählten die gleichen Geschichten, sagte die Aussenministerin. Während ihres Auftritts vor den Medien traten ihr mehrmals Tränen in die Augen.

Unverändert bei 23 bleibt die Zahl der bestätigten Schweizer Todesopfer der Flutkatastrophe. Der Chef des EDA-Krisenstabs, Botschafter Peter Sutter, sagte, in nächster Zeit sei keine Zunahme zu erwarten. Bei den rund 500 Vermissten gebe es zwar hie und da Entwarnungen, aber für einen beträchtlichen Teil sei das Schlimmste zu befürchten.

Glockengeläut

Als Zeichen der Anteilnahme und der Trauer um die Opfer der Flutkatastrophe haben am Mittag zwischen 12.00 und 12.15 Uhr in der ganzen Schweiz eine Viertelstunde lang die Kirchenglocken geläutet. An den Grenzen zu Deutschland hielten die Beamten drei Schweigeminuten ab. Die Fahnen auf den Gebäuden des Bundes und in zahlreichen Kantonen und Gemeinden wurden auf Halbmast gesetzt.

Die Glückskette hat am nationalen Sammeltag bis zum Mittag gemäss ihrer Internetseite 16,2 Millionen Franken gesammelt. Die Spendenaktion für die Opfer des Seebebens in Südostasien dauert bis Mitternacht.

Hilfsbereitschaft überwältigend

Die Hilfsbereitschaft sei überwältigend, sagte Roland Jeanneret, Kommunikationsleiter der Glückskette. Rund drei Viertel der Anrufe kämen von Privatpersonen, ein Viertel von Unternehmen.

Die Anrufe aus der Bevölkerung nehmen 600 Freiwillige entgegen. Die Leitungen sind ständig überlastet. Laut Jeanneret beträgt die Wartezeit für Anrufende bis zu 45 Minuten. Um dem Ansturm gerecht zu werden, wurde ein weiteres Callcenter eingerichtet. Es stehen nun insgesamt sieben Callcenter zur Verfügung.

Bis gestern gingen auf das Konto der Glückskette bereits 44,5 Mio. Franken ein.

Das Gratis-Spende-Telefon der Glückskette (0800 87 07 07) ist heute Mittwoch bis 24.00 Uhr besetzt. Online-Spenden sind unter www.glueckskette.ch möglich. Das Postkonto lautet: 10-15000-6, Vermerk Seebeben Asien.

(fest/sda)

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