Cameron ignoriert Friedensnobelpreis für EU
publiziert: Freitag, 12. Okt 2012 / 20:59 Uhr
Der britische Premier äussert sich nicht zum Friedensnobelpreis
Der britische Premier äussert sich nicht zum Friedensnobelpreis

London - Im scharfen Gegensatz zu euphorischen Reaktionen vieler europäischer Spitzenpolitiker hat der britische Premier David Cameron die Vergabe des Friedensnobelpreises an die EU demonstrativ ignoriert.

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«Wir beabsichtigen nicht, dazu etwas herauszugeben», sagte ein Sprecher nach mehrfachen Bitten um eine Stellungnahme. Stunden nach der Bekanntgabe gab das Aussenministerium eine Erklärung ab und lobte - in zwei Sätzen - die «historische Rolle» der Europäischen Union bei der Förderung von Frieden und Aussöhnung.

Die demonstrative Nicht-Äusserung von Cameron wirft ein Licht auf das komplizierte Verhältnis der Briten zu Europa und dem Druck der Euro-Skeptiker auf den Regierungschef. In der konservativen Partei befürchten EU-Kritiker, ohne eine harte Linie Camerons gegen Brüssel dürften Wähler zur zunehmend populären UK Independence Party überlaufen.

Diese fordert einen EU-Austritt Grossbritanniens. Auf welche Kritik innerhalb seiner eigenen Partei sich Cameron bei einer positiven Reaktion auf die Preisvergabe hätte einstellen müssen, deutete der Euroskeptiker Bill Cash an. «Das ist, als wenn man einen Kassenflop mit einem Oscar belohnt.»

(alb/sda)

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  • jorian aus Gretzenbach 1196
    Steuerfaktor Ja da haben Sie recht die CO2 Steuer ist ein wichtiger Faktor. Sa, 11.05.13 22:23
  • ochgott aus Ramsen 646
    Wo.... wird es kälter. Ich sehe nichts davon. Zudem wird es bei einer ... Sa, 11.05.13 19:45
  • jorian aus Gretzenbach 1196
    Und.......... .......... dennoch wird es immer kälter. Sa, 11.05.13 07:51
  • keinschaf aus Henau 1552
    Studie, die AAAMMMDCCXVIII. "Mit dem Beginn der Pubertät gehen die Menschen später schlafen und ... Di, 23.04.13 00:09
  • jorian aus Gretzenbach 1196
    Die reiche CH................. .......... schickt das Geld lieber ins Ausland, als wie es den eigenen ... Fr, 12.04.13 04:36
  • Midas aus Dubai 3063
    Schäbige Schande Die Verdingkinder haben keine Lobby. Das das ganze bis in die 70er ... Fr, 12.04.13 01:01
  • zombie1969 aus Frauenfeld 1575
    Offenbar... hat man aus den Fehlern in der Vergangenheit immer noch nichts daraus ... Do, 11.04.13 19:47
Bernhard Truffer ist Leiter der Abteilung Umweltsozialwissenschaften an der Eawag.
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