Mehr Kompetenzen für Polizei
Cameron verurteilt Gewalt scharf
publiziert: Donnerstag, 11. Aug 2011 / 14:29 Uhr
Mängel bei der Reaktion der Sicherheitskräfte.
Mängel bei der Reaktion der Sicherheitskräfte.

London - Der britische Premierminister David Cameron hat bei einer Sondersitzung des Parlaments die Gewalt auf den Strassen des Landes scharf verurteilt. Um neue Krawalle zu verhindern, bleiben laut Cameron auch in den nächsten Tagen rund 16'000 Polizisten in London im Einsatz.

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«Es gibt dafür absolut keine Entschuldigung», sagte der Premier zu den Krawallen. Es gehe den Randalierern nicht um Protest oder politische Aussagen. «Es geht ihnen um Diebstahl», sagte Cameron.

Mehr als 1200 mutmassliche Randalierer seien bereits festgenommen worden. Viele weitere würden durch die Auswertung von Videoaufzeichnungen identifiziert und ebenfalls in Untersuchungshaft kommen.

Mängel eingeräumt

Cameron räumte ein, dass es zu Beginn der Krawalle am vergangenen Wochenende Mängel bei der Reaktion der Sicherheitskräfte gab. Inzwischen werde aber längst hart durchgegriffen. «Wir lassen es nicht zu, dass auf unseren Strassen ein Klima der Angst herrscht», betonte der Premierminister.

«Wir müssen ein Jahr vor den Olympischen Spielen zeigen, dass Grossbritannien nicht zerstört, sondern aufbaut», sagte Cameron. Die britische Polizei soll künftig bei Krawallen mehr Entscheidungsspielraum bekommen.

So soll Polizisten erlaubt werden, die Gesichtsmasken von vermummten Gewalttätern zu entfernen, sagte Cameron. Auch werde derzeit geprüft, wie die Menschen daran gehindert werden könnten, mithilfe sozialer Online-Netzwerke Krawalle vorzubereiten.

Hoher Sachschaden

Der Sachschaden durch die Krawalle wird sich laut Cameron voraussichtlich auf bis zu 200 Millionen Pfund (242 Mio. Franken) belaufen. Er kündigte einen staatlichen Fonds für die betroffenen Gemeinden und Stadtteile an, aus dem Aufräum- und Reparaturarbeiten bezahlt werden sollen.

(bert/sda)

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Herrjeeee......... 2002
In Grossbritannien müssen Polizisten ihren Hunden, bevor sie das Haus/die Wohnung von einem Moslem durchsuchen dürfen, Schuhe anziehen. Hunde sind für Moslems "Haram". Na in der Zeit wo man den Hunden Schuhe anzieht kann man doch zumindest theoretisch "Beweismittel" verschwinden lassen.

Weg vom Thema:

Moslems dürfen keine Trüffelpilze essen weil sie von Hunden und Schweinen gesucht werden. Warum dürfen dann die selben Moslems Schafe essen wo doch die Schafherden von Hunden bewacht werden?
Herrjee...
"So soll den Beamten erlaubt werden, die Gesichtsmasken von vermummten Gewalttätern zu entfernen."
War das bis jetzt etwa nicht erlaubt? Erstaundlich, oder nicht, welche Blüten der Täterschutz bis anhin trieb. Kein Wunder fühlen sich Kriminelle gestärkt wenn man solche Einschränkungen für die Polizei bis anhin hatte. Und zu entfernen sind allererstens umgehend alle kriminelle Migranten die sich an den Krawallen beteiligten. Ohne Wenn und Aber.
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