Camionneure haben die Nase voll
publiziert: Freitag, 19. Mai 2006 / 11:40 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Mai 2006 / 17:47 Uhr

Bellinzona - Die Camionneure haben die Nase voll von der Verkehrspolitik des Bundes.

Die Geräte für die Erfassung der LSVA sind seit 2000 im Einsatz.
Die Geräte für die Erfassung der LSVA sind seit 2000 im Einsatz.
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Eine Erhöhung der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe (LSVA) lehnen sie strikte ab. Die LSVA sei kein taugliches Mittel zur Verlagerung des alpenquerenden Verkehrs auf die Schiene.

Vielmehr belaste sie die Binnentransporte und somit einen Grossteil der schweizerischen Volkswirtschaft.

Es sei deshalb an der Zeit, mit der «Verlagerungsillusion» aufzuräumen, sagte Ständerat Carlo Schmid (CVP/AI), der Präsident des Schweizerischen Nutzfahrzeugverbandes ASTAG, vor den Delegierten in Bellinzona.

Bundesrat soll Pläne überdenken

Mit einer Kampagne unter dem Motto «Schluss mit dem Raubzug auf unsere Portemonnaies» will die ASTAG gegen die geplante Erhöhung der LSVA für Binnentransporte im Jahr 2008 mobil machen. Die Spediteure hoffen, dass der Bundesrat seine Pläne überdenkt.

Mit der Informationskampagne will die ASTAG der Bevölkerung klar machen, dass steuerliche Belastungen des Transportes zwar beim Unternehmer ansetzen, am Ende aber von den Konsumenten getragen werden.

Eine erneute Erhöhung der LSVA würde zu einem weiteren markanten Anstieg der Transportkosten in der Schweiz führen, sagte Schmid.

Transitverkehr nur minim belastet

Die Nettoeinnahmen aus der LSVA beliefen sich im vergangenen Jahr auf rund 1,2 Milliarden Franken. Mit der für das Jahr 2008 geplanten Anhebung der Gebühr werden die Einnahmen Schätzungen zufolge auf gut 2 Milliarden Franken ansteigen.

Die Erfahrungen der letzten fünf Jahre haben gemäss ASTAG gezeigt, dass die LSVA in erster Linie die Binnentransporte verteuert hat.

Der Transitverkehr werde auf Grund der längeren Transportdistanzen hingegen nur minim belastet. Einig ist die ASTAG mit dem Bundesrat, dass der Transitverkehr auf die NEAT verlagert werden soll.

19.05 11:30

(rr/sda)

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