Cannabiskonums: BAG-Direkor für Legalisierung
publiziert: Dienstag, 6. Mai 2003 / 12:07 Uhr

Bern - Der Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), Thomas Zeltner, befürwortet eine Legalisierung des Cannabiskonums. Cannabis dürfe dem Tabak allerdings nicht gleichgestellt werden: Anbau und Verkauf sollen nicht erlaubt werden.

Anbau und Verkauf sollen nicht erlaubt werden.
Anbau und Verkauf sollen nicht erlaubt werden.
Ich bin der Auffassung, dass die Bestrafung in vielen Fällen eine kontraproduktive Wirkung hat, sagte Zeltner in einem in der Tageszeitung Bund veröffentlichten Interview. Er wies aber gleichzeitig darauf hin, dass der Konsum von Cannabis gesundheitsschädigend ist.

Im körperlichen Bereich könne das Kiffen - wie der Tabakkonsum - zu Lungenkrebs führen. Auf die Psyche habe Cannabis eine ähnliche Wirkung wie der Alkohol. Bei Menschen mit psychischen Leiden sei zudem beobachtet worden, dass der Cannabiskonsum diese Krankheit verstärken könne.

Eine Lenkungsabgabe bezeichnete Zeltner als interessantes Element. Die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) hatte im März eine Steuer auf Cannabisprodukte vorgeschlagen. Der Vorschlag wird in der laufenden Sondersession des Nationalrates diskutiert.

Das Geld aus einer Lenkungsabgabe sollte nach Meinung von Zeltner in die Prävention fliessen. Probleme gäbe es eventuell mit den Nachbarländern. Am Ministertreffen der UNO-Betäubungsmittelkommmission Mitte April in Wien war die Begeisterung für ein solches Modell nicht sehr gross.

(bert/sda)

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