Carla Speziali erteilt FDP-Frauen einen Korb
publiziert: Dienstag, 17. Aug 2010 / 19:57 Uhr
Carla Speziali will nicht Bundesrätin werden.
Carla Speziali will nicht Bundesrätin werden.

Locarno - Carla Speziali, die Stadtpräsidentin von Locarno, steht für eine Kandidatur für die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz nicht zur Verfügung. Die 49-jährige Anwältin aus dem Tessin erteilte den FDP Frauen einen Korb.

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Sie ziehe es vor, ihre Energie auf ihre Aufgaben als Sindaco von Locarno zu konzentrieren, teilte Speziali am Dienstag in einem Communiqué mit. Mit nationalen Themen werde sie sich weiterhin als Mitglied der Geschäftsleitung der FDP Frauen befassen.

Speziali ist Teilhaberin einer Anwaltskanzlei und seit zehn Jahren Mitglied von Locarnos Stadtregierung. Im Januar 2006 hatte die Mutter eines Sohnes den Swiss Award als Politikerin des Jahres erhalten.

Reif für höhere Aufgaben

In den Augen der FDP Frauen ist Speziali nun reif für höhere Aufgaben. «Wir haben sie zu einer Bundesratskandidatur ermuntert», sagte Claudine Esseiva, die Generalsekretärin der FDP Frauen Schweiz, auf Anfrage.

Ebenfalls angefragt wurden die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter, ihre Glarner Amtskollegin Marianne Dürst-Kundert und die Zürcher Nationalrätin Doris Fiala (ZH). Ihre Antworten stehen allesamt noch aus.

Die Zürcher Regierungsrätin Ursula Gut hingegen hat wie Speziali bereits abgewunken. Ebenfalls nicht zur Verfügung gestellt hat sich die Tessiner Regierungsrätin Laura Sadis.

Pankraz Freitag ist auch nicht zu haben

Die FDP Frauen lassen sich deswegen aber nicht entmutigen: «Wir werden sicherlich eine Kandidatin vorschlagen», sagte Esseiva. Die Nominationsfrist läuft am 21. August ab.

Auch der Glarner Ständerat Pankraz Freitag will nicht in den Bundesrat. Pankraz Freitag teilte am Dienstag mit, er habe «nach reiflicher Überlegung» entschieden, nicht zu kandidieren. Dieser Entscheid sei ihm nicht leicht gefallen. Doch er wolle sich auf den Ständerat konzentrieren, dem er erst seit zweieinhalb Jahren angehört.

Somit hat die FDP derzeit zwei Kandidaten: die beiden Nationalräte Ruedi Noser (ZH) und Ignazio Cassis (TI). Als Favoriten gelten jedoch der Berner Nationalrat Johann Schneider-Ammann und die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter, die sich beide noch nicht entschieden haben.

(bang/sda)

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