Carla del Ponte wird Schweizer Botschafterin
publiziert: Donnerstag, 23. Aug 2007 / 16:49 Uhr

Bern - UNO-Chefanklägerin Carla Del Ponte wechselt ins Diplomatenfach. Die 60-jährige Tessinerin wird im Januar 2008 Schweizer Botschafterin in Argentinien.

Die Ernennung Carla Del Pontes kommt eher überraschend.
Die Ernennung Carla Del Pontes kommt eher überraschend.
7 Meldungen im Zusammenhang
Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) informierte über den Entscheid des Bundesrats.

Mit der Ernennung von Del Ponte zur Botschafterin vollzog der Bundesrat einen eher ungewöhnlichen Schritt. Quereinsteiger sind im diplomatischen Dienst auf dem Niveau Botschafter selten.

Zu den wenigen Ausnahmen gehören Uli Sigg und Alfred Defago, die direkt auf die Botschafterposten in Peking beziehungsweise Washington kamen.

Karriere als Anwältin

Del Ponte hatte ihre bisherige Karriere der Juristerei gewidmet. Sie war jahrelang Tessiner Staatsanwältin bevor sie 1993 zur Bundesanwältin ernannt wurde. Von diesem Amt wechselte sie 1999 nach Den Haag.

Dort hat sie bis heute das Amt der Chefanklägerin des UNO-Kriegsverbrechertribunals für das ehemalige Jugoslawien und seit 2003 auch für Ruanda inne.

In ihrer Amtszeit kam es zu einigen Verurteilungen von Kriegsverbrechern. Der frühere serbische Präsident Slobodan Milosevic starb aber im März 2006 vor einer Verurteilung im Haager Gefängnis. Und ihre Jagd auf die als Kriegsverbrecher gesuchten Ratko Mladic und Radovan Karadzic blieb erfolglos.

(rr/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Mailand - Das Eidg. Departement für ... mehr lesen
Unangemessene Aussagen: Carla del Ponte.
Carla Del Ponte ist noch bis Ende des Jahres Chefanklägerin des Jugoslawien-Tribunals.
Augsburg - Carla Del Ponte, die ... mehr lesen
Del Ponte: «Man geht nicht zurück, man geht nur vorwärts.»
Den Haag - UNO-Chefanklägerin Carla del Ponte hat nach eigenen Angaben ein Stellenangebot von Justizminister Christoph Blocher abgelehnt. Blocher habe sie wieder als Bundesanwältin ... mehr lesen
New York - Die Chefanklägerin des ... mehr lesen
Carla del Ponte: Die Schweizerin befürchtet eine beeinträchtigte Kooperation der serbischen Behörden.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Del Ponte plädiert für einen EU-Beitritt.
Bern - Der Kleinstaat Schweiz ... mehr lesen
Den Haag - Nach acht Jahren als Chefanklägerin des UNO-Tribunals für Kriegsverbrechen im früheren Jugoslawien hat Carla Del Ponte ihren Rücktritt angekündigt. Sie wolle ihr im September ablaufendes Mandat nicht mehr verlängern, sagte sie in Den Haag. mehr lesen 
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter strengen Auflagen wieder öffnen. In einem ersten Lockerungsschritt sind an einem Tisch maximal vier Personen oder Eltern mit Kindern erlaubt.
Ab dem 11. Mai können Gastrobetriebe unter ...
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler Bedeutung. Sie informieren die Bevölkerung und ermöglichen dadurch wichtige Debatten. Sinkende Erträge machen ... mehr lesen
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Geisterspiele sind in der Schweiz ab dem 8. Juni erlaubt.
Bundesrat hat entschieden  Der Bundesrat hat am Mittwoch über weitere Lockerungen in der Coronakrise informiert. Dabei machte er ... mehr lesen  
Publinews Bern - Die sukzessive Aufhebung der Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert Anpassungen bei ... mehr lesen  
Selbständigerwerbende können trotz allfälliger Öffnung am 11. Mai 2020 bis am 16. Mai weiterhin Kurzarbeitsvergütungen bekommen, wenn das Geschäft wegen hygienischen oder anderen Einschränkungen nicht so schnell an Fahrt aufnimmt.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 18°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 14°C 20°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 11°C 15°C anhaltender Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 11°C 19°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 12°C 17°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Genf 13°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 19°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten