Casanova tritt ins Fettnäpfchen
publiziert: Montag, 22. Dez 2003 / 07:34 Uhr

Bern - Bundesratssprecher Achille Casanova ist mit seinen Aussagen über die beiden neuen Bundesräte Blocher und Merz in ein Fettnäpfchen getreten. Er musste seine indirekt angebrachte Kritik im Nachhinein relativieren.

Achille Casanova hat seine Kritik relativiert.
Achille Casanova hat seine Kritik relativiert.
Die Kollegialität innerhalb des Bundesrates sei durch die neue Zusammensetzung nicht mehr garantiert, hatte Casanova am Freitag gegenüber Radio della Svizzera italiana (RSI) gesagt. Am Samstag stellte der Vizekanzler dann in einer schriftlichen Mitteilung klar, was er damit eigentlich ausdrücken wollte.

Er habe die Bemühungen der beiden scheidenden Magistraten für eine echt gelebte Kollegialität unterstreichen und nicht die neuen Bundesräte Hans-Rudolf Merz und Christoph Blocher kritisieren wollte, teilte er mit.

"Ich bedauere sehr, dass meine Wortwahl zu dieser Interpretation führen konnte", schreibt Casanova weiter. Es sei nicht seine Absicht gewesen, das kollegiale Verhalten der Bundesräte Blocher und Merz in Frage zu stellen.

(bsk/news.ch mit Agenturen)

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