Ceneri-Baulos geht an italienisch-schweizerisches Konsortium
publiziert: Freitag, 12. Jun 2009 / 00:18 Uhr / aktualisiert: Freitag, 12. Jun 2009 / 00:43 Uhr

Bern - Das Hauptlos für den Ceneri-Basistunnel geht an die Arbeitsgemeinschaft Consorzio Condotte Cossi mit Sitz in Rom, Sondrio (I) und Lugano. Das entschied der Verwaltungsrat der AlpTransit Gotthard (ATG). Das Auftragsvolumen liegt bei 987 Mio. Franken.

Mit dem Tunnelvortrieb wird im Frühling 2010 begonnen. (Symbolbild)
Mit dem Tunnelvortrieb wird im Frühling 2010 begonnen. (Symbolbild)
2 Meldungen im Zusammenhang
Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus den Unternehmen Società Italiana per Condotte d'Acqua S.p.A. in Rom, Cossi S.p.A. in Sondrio (I) und Cossi SA in Lugano zusammen, wie die NEAT-Bauherrin ATG mitteilte. Unter Berücksichtigung aller Vergabekriterien habe das Konsortium das wirtschaftlich günstigste Angebot eingereicht.

Mit knapp einer Milliarde Franken ist das Los 852 volumenmässig der grösste Auftrag, der für den Bau des Ceneri-Basistunnels vergeben wird. Es umfasst in erster Linie den Vortrieb der beiden Einspurröhren auf 11,5 Kilometern ab dem Zwischenangriff Sigirino in Richtung Norden und Süden.

Der Installationsplatz wird im Herbst 2009 eingerichtet, mit dem Tunnelvortrieb wird im Frühling 2010 begonnen. Die ATG rechnet damit, dass die Vortriebsarbeiten 2015 beendet sein dürften und anschliessend die Bahntechnik eingebaut werden kann. Verläuft alles planmässig, rollen Ende 2019 die ersten Züge durch den Monte Ceneri.

Keine Schweizer Bewerber

Die Vergabe des Hauptloses am Ceneri-Tunnel war vor einer Woche bereits Thema im Parlament. Politiker aus dem bürgerlichen Lager hatten verlangt, dass angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine Schweizer Firma den Zuschlag erhalten sollte.

Verkehrsminister Moritz Leuenberger wies jedoch daraufhin, dass sich keine einzige rein schweizerische Firma um das Baulos beworben habe. Lediglich an einem Konsortium sei eine Schweizer Firma beteiligt.

Am Monte Ceneri sind die Arbeiten für den südlichen Zubringer des Gotthard-Basistunnels bereits seit rund zwei Jahren im Gange. Von insgesamt 40,2 Kilometern Tunnel und Stollen - die beiden Röhren alleine belaufen sich auf je 15,4 Kilometer - waren bis Anfang Juni 6,2 Kilometer ausgebrochen.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Auf den NEAT-Baustellen gab es letztes Jahr keinen tödlichen Unfall.
Bern - Die Aufsichtsdelegation (NAD) der Räte blickt auf eines der erfreulichsten Jahre beim Jahrhundertbauwerk NEAT zurück. Kosten- und Terminprognosen seien seit zwei Jahren stabil, ... mehr lesen 1
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reifen für Autos
Reifen für Autos
Publinews Das sollten Autofahrer bei der Wahl der Reifen für die jeweilige Jahreszeit beachten  Das die Wahl der richtigen Reifen einen nicht unwesentlichen Anteil an der Sicherheit auf Europas Strassen hat ist wohl unbestritten. Nicht umsonst investiert die Reifenindustrie jedes Jahr mehrere Millionen an Forschungs und Entwicklungsgeldern um für Fahrzeuge den jeweils bestmöglichen Reifen zu konzipieren. mehr lesen  
Wie Europa seine Autobahnen finanziert  Die Haupturlaubszeit naht und besonders denjenigen, die ins Ausland reisen wollen, empfiehlt sich ... mehr lesen  
Autobahn, Autos, Sonnenuntergang
Die Helme sitzen: Eine Familie auf einer gemütlichen Fahrradtour.
Publinews Sicherheit auf dem Velo  Jährlich verunglücken 16'700 Velofahrer, ... mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen   1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 30°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Bern 16°C 32°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 18°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 19°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 23°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten