Chancengleichheit bei Musikbildung gefordert
publiziert: Donnerstag, 16. Aug 2012 / 13:17 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 16. Aug 2012 / 14:38 Uhr
Saxophon-Unterricht an der Musikschule.
Saxophon-Unterricht an der Musikschule.

Bern - Musikbildung soll für alle zugänglich sein, unabhängig von ihrer finanziellen Lage. Mit diesem Argument steigen die Befürworter des Verfassungsartikels zur Musikförderung in ihre Kampagne zur Abstimmung vom 23. September.

5 Meldungen im Zusammenhang
Die Interessengemeinschaft «jugend und musik» warb am Donnerstag für ein Ja zum Verfassungsartikel, den sie mit ihrer nun zurückgezogenen Volksinitiative gefordert hatte. Dank dem Artikel würde Singen und Musizieren an der Schule besser unterrichtet, hielten sie fest. Kinder und Jugendliche erhielten Zugang zur Musik, unabhängig von «der Dicke des Portemonnaies der Eltern».

Die Vereine im Musikbereich sind laut den Befürwortern auf eine gute musikalische und gesangliche Grundausbildung in den Schulen angewiesen. Der Artikel fördere so die kulturelle Identität der Schweiz. Der Musikartikel sichert aus Sicht der Initianten zudem die Existenz von 480 Musikschulen, an denen 12'500 Musiklehrerinnen und -lehrer rund 280'000 Kinder und Jugendliche unterrichten.

Die Befürworter priesen die Vorzüge einer musikalischen Bildung: Damit liessen sich Fleiss, Durchhaltewille, Auftreten, Sozialkompetenz und Offenheit gegenüber Neuem trainieren, sagte die IG-Präsidentin Christine Egerszegi (FDP/AG). Eine vielfältige Bildung helfe zudem der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.

Nach dem neuen Artikel müssten schweizweite Bildungsziele für den Musikunterricht an Schulen erlassen werden. Der Bund müsste unter Mitwirkung der Kantone zudem Grundsätze für den Zugang für Jugendliche zur Musik festlegen, sowie für die Förderung musikalisch Begabter. Bundesrat und Parlament empfehlen ebenfalls ein Ja.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - In Schweizer Schulen soll künftig wieder mehr getrommelt, gefiedelt, gezupft oder gesungen werden. Bundesrat Alain ... mehr lesen
Alain Berset
Die Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» findet Anklang in der Bevölkerung.
Bern - Die Kampagne zur Volksinitiative «Schutz vor Passivrauchen» ist offenbar gut angelaufen. Die Vorlage erhält gemäss einer ... mehr lesen 3
Bern - Die Urheber der Volksinitiative «jugend + musik» sind mit dem Gegenentwurf des Parlaments zufrieden und ziehen ihre ... mehr lesen
Ziel der Initianten ist, die musikalische Bildung aus ihrem Schattendasein zu holen und sie in der Verfassung zu verankern.
Kompetente Sprachschule im Herzen von Zürich!
Privatschule (Mittelstufe, Sek-Vorbereitung, Oberstufe, Handelsschule, Zwischenjahre, Nachhilfe)
EDK-Präsident Christoph Eymann: «Ich bin zuversichtlich, dass wir eine Lösung finden werden.»
EDK-Präsident Christoph Eymann: «Ich bin zuversichtlich, dass ...
Fremdsprachenunterricht  Bern - Das Ringen um Lösungen im Sprachenstreit geht weiter. EDK-Präsident Christoph Eymann will an zwei Fremdsprachen für Deutschschweizer Primarschüler festhalten. 
Sonntagszeitungen befassen sich mit Lebenserwartung und Mafia Bern - Eine Studie zur Lebenserwartung in der Schweiz, ... 1
English First - wirklich? Die unsägliche Diskussion ums Frühfranzösisch geht unverdrossen weiter. Jenseits aller Vernunft. ... 1
Romandie und Tessin «schockiert» über Thurgauer Entscheid Basel - Der Entscheid des Thurgauer Parlaments, Französisch erst ...
Lehrerpräsident will bessere Bedingungen für Sprachunterricht Basel - Der Parlamentsentscheid im Thurgau, wonach an der ...
Positiver Einfluss  Göteborg/Karlstad - Videospiele, insbesondere MMORPG's (Massively Multiplayer ...
«Ausserschulische Online-Aktivitäten haben in der Regel immer einen positiven Einfluss auf das Alltagsenglisch.« (Symbolbild)
Für die Bauern ändere sich dabei kaum etwas.
Schwarzbeinigkeit und Nassfäule  Bern - Ein Forschungsteam der Berner Fachhochschule hat in der Schweiz zwei neue Bakterienarten nachgewiesen, die ...  
Titel Forum Teaser
Klaus Janosch ist Doktorand in Pflanzenernährung an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Bedrohter Boden Fruchtbarer Boden ist ein wertvolles Gut, dessen Verlust sowohl für uns als ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DI MI DO FR SA SO
Zürich 9°C 13°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 6°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
St.Gallen 9°C 14°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 8°C 19°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Luzern 10°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 11°C 21°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 16°C 25°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten