Charlie Sheen - Enfant Terrible mit CharmeVor 20 Jahren war Charlie Sheen dabei, den Hollywood-Olymp zu erklimmen, bis er abstürzte. Nun spielt er sich selbst und ist plötzlich doch nochmals ganz oben angekommen.
(FACES)

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Charlie Sheen spielt die Hauptrolle in der erfolgreichen Sitcom «Two and a Half Men» («Mein cooler Onkel Charlie»)
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Hand hoch, wer gedacht hat, dass Charlie Sheen nach seinem eher kläglichen Einsatz als Michael J. Fox-Ersatz in „Chaos City“ nochmal einen Fuss in die Türe kriegt. War aber auch unfair damals: Wie soll man denn als saufender, koksender, rumhurender und prügelnder Privatmann glaubwürdig den stellvertretenden Bürgermeister New Yorks verkörpern? Fox war wie geschaffen für die Rolle, Sheen verkörpert deren pures Gegenteil. Sheen ist sicher nicht der Antichrist, aber ebenso sicher die Blaupause für den amerika-nischen Antibürger: Er hat mehr Zeit auf Entzug verbracht als auf Filmsets. Wurde mit Überdosen in Spitäler eingeliefert, hat nach offiziellen Berichten mit mehr als 5000 Frauen geschlafen, war Stammkunde bei Hollywoods Callgirl-Ring-Patriarchin Heidi Fleiss, und war mit Pornostar Ginger Lynn liiert. Einer seiner besten Freunde ist das personifizierte Unbequeme Sean Penn. Ziemlich unbequem ist auch Sheen selbst, der schon mal einer Verlobten in den Arm schiesst (Kelly Preston, heute verheiratet mit John Travolta). Und doch: Obschon Charlie Sheen sich Zeit seines Lebens der amerikanischen Doppelmoral verweigert und stets in aller Öffentlichkeit zu seinem oft sehr unmoralischen Treiben gestanden hat und obgleich seine zwei grössten Filmrollen („Platoon“ und „Wall Street“) mehr als 20 Jahre zurückliegen: Er ist wieder da und präsenter als je zuvor.Weiter lesen
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