Eingeständnis nach Auswertung von Archiven:
Chase Manhattan half Nazis bei Devisen-Beschaffung
publiziert: Mittwoch, 23. Feb 2000 / 12:11 Uhr

New York - Die US-Bank Chase Manhattan hat zugegeben, dass sie den Nazis bei der Beschaffung wichtiger Devisen half. Die Bank habe sich am «Rückwanderer-Programm» beteiligt, erklärte das Finanzinstitut am Dienstag nach gründlicher Auswertung der Archive der damaligen Chase National Bank.

Über das «Rückwanderer-Programm» gelangten bis Juni 1941 US- Dollar in die Kassen des Nazi-Regimes. Das Programm habe den Nazis insgesamt 25 bis 35 Millionen Dollar verschafft, wobei der Dollar damals weit mehr wert war als heute. Die Provision, die Chase an dem Geschäft verdiente, belief sich den Angaben zufolge auf insgesamt 280 000 Dollar.
Die Devisenschieberei wurde im Zuge eines Verfahrens bekannt, das ehemalige jüdische Bankkunden im Dezember 1998 gegen Chase, J.P. Morgan und sechs französische Banken angestrengt hatten. Sie hatten geklagt, ihre Konten seien während der deutschen Besatzung in Frankreich beschlagnahmt worden.
Über das «Rückwanderer-Programm» konnten Deutsch-Amerikaner mit Dollar zu günstigem Kurs deutsche Mark erwerben. Die Markbeträge stammten zum Teil von Sperrkonten, zu deren Einrichtung jüdische Deutsche bei der Auswanderung gezwungen wurden.

(ba/sda)

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