Chávez kündigt in Moskau Waffenkäufe an
publiziert: Dienstag, 22. Jul 2008 / 15:33 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 22. Jul 2008 / 23:04 Uhr

Moskau - Der venezolanische Präsident und USA-Kritiker Hugo Chávez hat bei seinem Besuch in Moskau Russland die Errichtung von Militärstützpunkten in seinem Land angeboten.

Moskau und Caracas wollen eine gemeinsame Bank gründen.
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«Russland hat viele Möglichkeiten, sich in der Welt in Stellung zu bringen. Wenn die russischen Streitkräfte gern in Venezuela Basen errichten möchten, sind sie herzlich willkommen», sagte Chávez am Abend nach Angaben der Agentur Interfax.

Angesichts der umstrittenen US-Raketenabwehrpläne in Mitteleuropa hatte Moskau der Führung in Washington mit Gegenmassnahmen gedroht. Die russischen Streitkräfte hatten am Vortag unter anderem die Verlegung von schweren Langstreckenbombern nach Kuba ins Gespräch gebracht.

Russland ist gegen die Stationierung von US-Abwehrraketen in Polen und einer Radaranlage in Tschechien, weil es sich dadurch von Washington in seiner Sicherheit bedroht sieht. Venezuela liegt aus russischer Sicht ähnlich günstig wie Kuba. Der venezolanische Präsident ist ein Erzfeind der USA.

Wichtigster Käufer

Chávez kündigte an, in den kommenden Jahren über Kredite Milliarden in den Kauf von Waffensystemen zu investieren, um die Armee des lateinamerikanischen Landes zu modernisieren.

Venezuela gilt als grösster und wichtigster Käufer russischer Rüstungsgüter in Lateinamerika mit einem Volumen von bisher vier Milliarden US-Dollar.

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und Chávez einigten sich bei einem Treffen zudem auf eine engere Zusammenarbeit im Energiesektor.

Russland und Venezuela seien zwei grosse Öl- und Gasmächte, deren Handeln über die Frage der Energiesicherheit bestimme, sagte Medwedew nach den Gesprächen.

(tri/sda)

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