Chávez und Ahmadinedschad sehen sich als «Brüder»
publiziert: Samstag, 29. Jul 2006 / 16:59 Uhr

Teheran - Der venezolanische Präsident Hugo Chávez und der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad haben in Teheran ihre Gegnerschaft gegen die USA hervorgehoben.

Hugo Chávez wurde in Teheran herzlich empfangen.
Hugo Chávez wurde in Teheran herzlich empfangen.
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Die Präsidenten bezeichneten sich gegenseitig als «Brüder».

Venezuela werde stets an der Seite Teherans stehen, sagte Chávez. Gemeinsam könne man den «Imperialismus» der USA besiegen. Chávez traf am Samstag zu seinem zweitägigen Besuch im Iran ein.

Er ist wegen seiner scharfen Kritik an den USA und Präsident George W. Bush in Teheran ein gern gesehener Gast. Zudem hatte er sich positiv über das umstrittene iranische Atomprogramm geäussert.

Neben politischen Gesprächen auch mit den Ex-Präsidenten Mohammed Chatami und Akbar Haschemi Rafsandschani geht es bei den Treffen auch um Absprachen über die Haltung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) sowie den Abschluss mehrerer Abkommen im Energiebereich.

Taten Israels mit Taten Hitlers verglichen

Zuvor hatte Chávez in Katar Gespräche geführt mit dem Emir von Katar, Scheich Hamad ben Chalifa el Thani. Dabei verglich er die israelische Militäroffensive in Libanon mit den Taten Adolf Hitlers. «Die Aktion Israels gleicht den Taten Hitlers, der Tod und Zerstörung in der Welt gesät hat», sagte Chávez in Doha.

Zugleich beschuldigte er die USA, diese hätten den israelischen Einsatz geplant. Chávez verurteilte auch die Entführung von zwei israelischen Soldaten durch die schiitische Hisbollah-Miliz, die die Offensive ausgelöst hatte.

Vor seiner Reise in die Golfregion war Chávez in Russland und davor in Weissrussland gewesen. In Minsk hatte er sich mit dem international isolierten Präsidenten Alexander Lukaschenko getroffen.

(rr/sda)

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