Strafanzeige gegen ASPA
Chef der Tierschutz-Aufsichtsbehörde tötet illegal Hunde und verprügelt Tierfreundin
publiziert: Montag, 14. Jul 2014 / 14:42 Uhr / aktualisiert: Montag, 14. Jul 2014 / 16:56 Uhr
Das Beweisbild.
Das Beweisbild.

Bukarest/Zürich - Ein Skandal erhitzt derzeit die Gemüter in Rumänien: Răzvan Băncescu, Chef der Bukarester Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA, und seine Mitarbeiter fangen immer noch Streunerhunde in den Strassen Bukarests und töten sie auf grausame Weise, obwohl sowohl das Fangen, als auch das Töten von Streunerhunden seit 20. Juni illegal sind.

5 Meldungen im Zusammenhang
Der ASPA-Chef hatte öffentlich erklärt, dass die ASPA mir ihrer Arbeit wie gewöhnlich fortfahren könne, indem sie «legale Schlupflöcher» nutze. In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli prügelte Băncescu in Bukarest brutal auf eine junge Tierfreundin ein, die versuchte, Streunerhunde davor zu bewahren gefangen und getötet zu werden.

Von einer Augenzeugin gefilmt

Die Tat wurde von einer Augenzeugin gefilmt. Das Video, das von allen grossen rumänischen Medien veröffentlicht wurde, führt derzeit zu hitzigen Diskussionen innerhalb der rumänischen Medien und der Bevölkerung.

Am 9. Juli 2014 erstattete die internationale Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» Strafanzeige gegen das ASPA-Management, repräsentiert durch Răzvan Băncescu und Bogdan Treeroiu, die den Beschluss des Bukarester Appellationsgerichts, die Anwendungsnormen des Streunderhunde-Tötungsgesetzes aufzuheben, ignorieren. Die Strafanzeige bezieht sich auf Amtmissbrauch, Veruntreuung und illegale Tötung von Tieren.

«Es gibt keine legalen Schlupflöcher. Das Töten von Streunerhunden ist illegal», betont Gabriel Paun, Kampagnendirektor bei «Vier Pfoten». «Băncescu tötet brutal Streunerhunde, er schlägt und tritt Tierfreunde, so dass sie medizinische Hilfe brauchen. Dieser Mann ist eine öffentliche Gefahr für Menschen und Tiere. Ein solches Verhalten ist alles andere als ein gutes Aushängeschild für eine öffentliche Behörde. Die ASPA wird von öffentlichen Geldern finanziert, und es ist ein Skandal, dass sowohl die Polizei, als auch der Bürgermeister von Bukarest Gewalt und Gesetzesbruch unterstützen, indem sie eine solche Person in Freiheit leben lassen. Wir können das nicht dulden, deshalb leiten wir rechtliche Schritte ein.»

«Vier Pfoten» appellierte in den letzten Wochen an alle rumänischen Stadtverwaltungen und Institutionen, die für das Management der Streunerhunde verantwortlich sind, die Beschlüsse des rumänischen Rechtssystems zu respektieren - Beschlüsse, die allgemeingültig sind und Rumänien als einen Rechtsstaat sichern. Die Tierschutzorganisation betonte ausserdem ausdrücklich, dass sie jegliche Art von Gewalt missbilige und forderte sowohl die rumänischen Behörden, als auch die rumänische Gesellschaft auf, sich an die Grundregeln des menschlichen Zusammenlebens einer modernen Gesellschaft zu halten.

Durch einen Beschluss des Bukarester Appellationsgerichts vom 20. Juni 2014 wurden die Anwendungsnormen des Gesetzes zum Management der Streunerhunde aufgehoben. Somit kann das Gesetz nicht angewandt werden. Jegliche Aktivität bezüglich des Streunerhunde-Managements muss damit eingestellt werden.

(li/Vier Pfoten)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Erste rumänische Gemeinde meldet: Sämtliche Hunde kastriert und registriert.
Zürich - «Vier Pfoten» kann sich über einen besonderen Erfolg freuen: Die Tierärzte der internationalen Tierschutzorganisation kastrierten und registrierten ... mehr lesen
Bukarest/Zürich - Die internationale Tierschutzorganisation «Vier Pfoten» ... mehr lesen
Es warten viele Hunde auf eine Adoption.
Die Bukarester Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA setzt die Tötungen widerrechtlich fort.
Bukarest/Zürich - Nach dem Gesetz ist der Gerichtsbeschluss mit sofortiger Wirkung rechtsverbindlich: Die Streunerhunde-Tötungen sind seit letzten Freitag, den 20. Juni, illegal. mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schon nächstes Jahr werden die ersten Bären ins neue Bärenschutzzentrum einziehen.
Schon nächstes Jahr werden die ersten Bären ins neue ...
Zürich - Mit der offiziellen Grundsteinlegung wurde es am vergangenen Donnerstag besiegelt: In der Westukraine entsteht ein neues «Vier Pfoten» Bärenschutzzentrum. Bis zu 20 misshandelte Kampfbären werden dort ein neues Zuhause erhalten. mehr lesen 
Checkliste  Zürich - Kommt ein Hund in sein neues ... mehr lesen
Ein gutes Hundetraining hilft Hund und Halter, eine gemeinsame Basis zu finden.
Das Bärenmädchen Puchatka wird im Zoo Poznan schon bald ein grosses Gehege zum Spielen zur Verfügung haben.
Braunbärenhaltung in Polen  Zürich - Anfangs April wurde in den ... mehr lesen  
Petition lanciert  Zürich - Anlässlich des Welt-Zirkus-Tages vom kommenden Samstag machen die Tierschutzorganisationen «ProTier», «Vier Pfoten» ... mehr lesen  
Ein Zirkuswagen ist nicht die Umgebung, in die eine solche Löwein eigentlich gehören würde.

Frauenrechtlerin Ada Wright in London, 1910: Alles könnte anders sein, aber nichts ändert sich.
Regula Stämpfli seziert jeden Mittwoch das politische und gesell- schaftliche Geschehen.
Regula Stämpfli
«Hier hätte ich noch eine Resistenz - gern geschehen!» Schematische Darstellung, wie ein Bakerium einen Plasmidring weiter gibt.
Patrik Etschmayers exklusive Kolumne mit bissiger Note.
Patrik Etschmayers
Obama in Hanoi mit der Präsidentin der Nationalversammlung, Nguyen Thi Kim Ngan auf einer Besichtigungstour: Willkommenes Gegengewicht zu China.
Peter Achten zu aktuellen Geschehnissen in China und Ostasien.
Peter Achten
Recep Tayyp Erdogan: Liefert Anstoss, Strafgesetzbücher zu entschlacken.
Skeptischer Blick auf organisierte und nicht organisierte Mythen.
Freidenker
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Fr Sa
Zürich 5°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Basel 6°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
St. Gallen 10°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen stark bewölkt, Regen
Bern 3°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, etwas Regen bewölkt, etwas Regen
Luzern 8°C 22°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig stark bewölkt, Regen bewölkt, etwas Regen
Genf 7°C 20°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen stark bewölkt, Regen
Lugano 11°C 17°C stark bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bewölkt, starker Regen Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten