Chef des Bundesamtes für Migration besucht Afrika
publiziert: Donnerstag, 17. Mai 2007 / 09:02 Uhr

Dakar - Der Direktor des Bundesamtes für Migration (BFM), Eduard Gnesa, hat kürzlich Kamerun und Kongo Kinshasa besucht. In Kinsahsa warb er für die «freiwillige Rückkehr» von rund 800 Kongolesen, welche aus der Schweiz ausreisen müssen.

Eduard Gnesa bot Finanzhilfe für die 800 Rückkehrer nach Kinshasa an.
Eduard Gnesa bot Finanzhilfe für die 800 Rückkehrer nach Kinshasa an.
In der Hauptstadt des zentralafrikanischen Landes traf Gnesa die für die Ausland-Kongolesen zuständige Ministerin Colette Tshomba Ntundu. Gnesa bot Finanzhilfe für die Rückkehrer in der Höhe von mehreren Tausend Franken an.

Ein Abkommen sei bei dem Besuch aber nicht geschlossen worden, vielmehr sei es um erste Kontakte gegangen, sagte Urs Berner von der Schweizer Botschaft in Kinshasa gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.

Etwa 1200 Staatsangehörige von Kongo-Kinshasa haben bisher einen Schweizer Pass erhalten. 800 weitere besitzen dagegen keine gültige Aufenthaltsbewilligung und müssen die Schweiz verlassen. Nur wenige von ihnen sind bereit, freiwillig in ihre Heimat zurückzukehren: Gemäss BFM waren es im vergangenen Jahr nur gerade neun.

Kein Rückübernahmeabkommen

Ein Rückübernahmeabkommen zwischen den beiden Ländern gibt es noch nicht. Damit ist Kinshasa nicht verpflichtet, seine Staatsbürger ohne gültige Schweizer Aufenthaltsbewilligung zurückzunehmen.

Nach seinem Aufenthalt in Kinshasa reiste Gnesa nach Jaunde im benachbarten Kamerun. Dort nahm er an einer Kampagne der Internationalen Organisation für Migration (OIM) teil, welche die Jugend Afrikas über die mit der illegalen Auswanderung verbundenen Risiken aufklären möchte.

(fest/sda)

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