Schwarzer Block: SVP ist treibende Kraft
Chefin des Schwarzen Blocks macht SVP verantwortlich
publiziert: Sonntag, 30. Jan 2011 / 11:22 Uhr

Bern - Bei der Prügelattacke auf den Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr sei «nicht die Frage, wer was getan hat», erklärt die Wortführerin des Revolutionären Aufbaus Zürich, Andrea Stauffacher. Es gehe darum, wer in der Schweiz «strukturelle wie offene Gewalt ausüben darf».

Mehrere linksautonome Chaoten (Schwarzer Block) attackierten vor kurzem den SVP-Nationalrat Hans Fehr.
Mehrere linksautonome Chaoten (Schwarzer Block) attackierten vor kurzem den SVP-Nationalrat Hans Fehr.
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In einem Interview mit der Zeitung «Sonntag» sagte die 61-jährige Chefin des Schwarzen Blocks weiter, die «Spaltungspolitik» der SVP sei «für die Gewalt innerhalb der Arbeiterklasse» verantwortlich. Die SVP sei nicht die Ursache, aber «die treibende Kraft in der Rechtsentwicklung und der rassistischen Hetze».

Die Prügelattacke auf Fehr habe eine Hysterie ausgelöst. Es liege auf der Hand, «dass die SVP die Gunst der Stunde riecht».

Zum konkreten Angriff auf Fehr sagte die Autonomen-Chefin, es gebe Aussagen, dass nicht ein ganzer Mob, sondern zwei Leute hinter dem Angriff stünden. Auf die Frage, ob es zutreffe, dass sie versucht habe, die Attacke zu stoppen, wollte Stauffacher nicht eingehen.

Attacke auf SVP-Politiker

Nationalrat Hans Fehr war am 21. Januar zu Fuss unterwegs gewesen zur Albisgüetlitagung der SVP des Kantons Zürich, als ihn mehrere demonstrierende Linksautonome erkannten. Fehr wurde auf offener Strasse mit Faustschlägen und Fusstritten traktiert. Er erlitt mehrere Schrammen und eine Rippenprellung.

Fehr musste sich nach dem Angriff im Spital behandeln lassen. Er hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

(asu/sda)

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Demontage
Aber aber Stauffacher. Nicht dass Sie sich von der SVP noch anstecken lassen,...
von richtigem funkensprühenden Denken! Rechne aber nicht damit: der Schwachstrom bei Ihnen reicht gerade für eine Taschenlampe.
...man möge Sie gewähren lassen, niemand beherrscht die Selbstdemontage besser.
Sagen Sie uns bei Gelegenheit mal, Stauffacher, es sei vielmehr ein gutes Zeichen, dass Links schon in Panik gerät , wenn jemand von Rechts auch nur das Demokratie-Wort ausspricht . Das zeige, wie sehr ihr Linken doch am
Schlaraffenland des Steuergeldfrasses hängt.
Hysterie
Leider hat die Chefin des Schwarzen Blocks mit ihren Aussagen recht. Aber was sie alles nicht sagt ist auch bedenklich.
Ausserdem ist es durch nichts zu entschuldigen wenn ein Politiker auf offener Strasse tätlich angegriffen wird.

Das die Verrohung unserer Politik und Diskussionskultur hauptsächlich von der SVP angetrieben wird ist wohl jedem klar.

Den armen Fehr hat es ja schlimm erwischt wie man an seinem gesunden Taint in der Arena letzten Freitag sehen konnte. Fehr ist ein elender Opportunist, dem man sogar zutrauen muss, die ganze Sache absichtlich provoziert zu haben.
Chaoten-Nein danke
Gewalt ist ein krimineller Akt und sie bedeutet das Ende jeder demokratischen Lösungsfindung. Die staatlichen Organe müssen daher ohne wenn und aber handeln.
Viele kleine Tyrannen
Wir leben gottseidank in einer direkten Demokratie.
Jeder kann seine Meinung kundtun und dafür auf friedlichem Weg einstehen. Wenn sie/es/er genügend Mitbürger von dieser Meinung überzeugt, wird's bei einer Abstimmung eine Mehrheit dafür geben.

Was wir sicher nicht brauchen, ist eine Truppe, die meint ausserparlamentarisch vorgehen zu müssen und das Gewaltmonopol des Staates zu brechen.

Wenn jeder Hirnibicker mit der Faust und vermummt versucht, sein Partikularinteresse durchzusetzen, sind wir bei gelebtem Faustrecht angelangt.

Dass die für die Polizei zuständige Politik nicht schon lange dagegen hält, erstaunt nur, wenn man ausser Acht lässt, dass gewisse Symphatien für die Chaoten bestehen.

Ich bin für Zero Tolerance, bis wieder klar ist, wer das Monopol auf Gewalt hat.

Der Unterschied zwischen der Tyrannei eines Königs und Demokratie ist, dass man mit der Einführung der Demokratie einen Tyrannen mit Millionen von Tyrannen ersetzt hat.

Das Gleichgewicht unter uns Tyrannen kann nur funktionieren, wenn sich alle an die Spielregeln halten.
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