Chile reagiert auf Bildungs-Proteste
Chiles Regierung will Bildung erschwinglicher machen
publiziert: Donnerstag, 18. Aug 2011 / 08:32 Uhr
Die Studenten in Chile haben sich Gehör verschafft.
Die Studenten in Chile haben sich Gehör verschafft.

Santiago de Chile - Angesichts der seit Monaten anhaltenden Studentenproteste hat die chilenische Regierung angekündigt, Bildung erschwinglicher zu machen. «Wir haben die Studenten gehört», sagte Bildungsminister Felipe Bulnes am Mittwoch.

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Für Donnerstag sind ganzen Land Massenkundgebungen angekündigt. Der Minister versprach, mehr Studentendarlehen zu vergeben und deren Rückzahlung einfacher zu machen. Künftig sollen 60 Prozent der Studierenden Darlehen bekommen, bisher sind es 40 Prozent.

Zudem solle der Zinssatz für die Bildungsdarlehen von 5,3 auf zwei Prozent gesenkt werden, womit die Rückzahlung einfacher werde. In Chile demonstrieren Schüler und Lehrer seit Monaten für eine stärkere finanzielle Beteiligung des Staates an der Bildung sowie für eine bessere Ausstattung der staatlichen Schulen.

Anfang August eskalierten die Proteste, es kam zu heftigen Zusammenstössen zwischen Polizei und Demonstranten. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt und mehr als 800 Menschen wurden vorläufig festgenommen.

(joge/sda)

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