Spionageflugzeug
China brach Suche nach vermisstem Piloten ab
publiziert: Samstag, 14. Apr 2001 / 17:46 Uhr / aktualisiert: Samstag, 14. Apr 2001 / 21:06 Uhr

Peking/Whidbey Island - Nach zwei Wochen hat China am Samstag die Suche nach dem vermissten Piloten eingestellt, der nach der Kollision seines Kampfjets mit dem US-Spionageflugzeug ins Meer abgestürzt war.

Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, es gebe keine Chance mehr, dass der Pilot Wang Wei noch lebend gefunden werden könnte. Die chinesische Regierung wies die Vorwürfe der USA zurück, der Pilot habe den Zwischenfall provoziert. Vielmehr sei es die amerikanische Seite gewesen, die die Kollision verursacht habe.

Angelegenheit nicht beendet

Die Sprecherin des Aussenministeriums, Zhang Qiyue, machte Chinas «starken Unmut über unverantwortliche Äusserungen einiger hoher US-Regierungsbeamter» deutlich. Die amerikanische Seite «verwechselt richtig und falsch unter Missachtung der Tatsachen und beschuldigt selbst fälschlicherweiser die chinesische Seite».

Nach der Freilassung der Crew sei die Angelegenheit noch nicht beendet, sagte die Sprecherin weiter. Die USA müssten die volle Verantwortung tragen und Massnahmen ergreifen, um eine Wiederholung eines solchen Zwischenfalls zu vermeiden.

US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld hatte am Vortag den chinesischen Piloten für den Unfall verantwortlich gemacht. Am Mittwoch wollen Vertreter der chinesischen und der US-Regierung in Peking über den Vorfall sprechen.

Empfang für freigelassene Crew

Im US-Bundesstaat Washington liefen unterdessen die Vorbereitungen für den Empfang der freigelassenen Besatzung des Spionageflugzeugs. Die US-Marine rechnete mit bis zu 10 000 Menschen, die der Crew am Abend auf dem Militärstützpunkt Whidbey Island einen jubelnden Empfang bereiten wollten. Auf diesem Stützpunkt sind 14 der 24 Freigelassenen stationiert.

Bereits am Donnerstag waren die Crewmitglieder im US-Bundesstaat Hawaii eingetroffen. Sie wurden dort von US-Behörden ausführlich zu dem Vorfall befragt.

(kil/sda)

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