China gegen «willkürliche Sanktionen»
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 11:13 Uhr

Washington - China hat sich im Streit um das iranische Atomprogramm erneut ablehnend zu möglichen Strafmassnahmen gegen Teheran geäussert.

Heute soll das weitere Vorgehen im Atomstreit besprochen werden.
Heute soll das weitere Vorgehen im Atomstreit besprochen werden.
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Peking sei grundsätzlich gegen «willkürliche Sanktionen» in internationalen Streitigkeiten.

Das sagte Aussenministeriumssprecher Liu Jianchao in Peking. Gleichzeitig begrüsste Liu das Dialogangebot Washingtons an die iranische Regierung.

Ein ranghoher US-Regierungsbeamter hatte zuvor gesagt, China und Russland seien bereit, wieder den UNO-Sicherheitsrat mit dem Atomstreit zu betrauen, falls der Iran in den Verhandlungen nicht einlenke.

Heute sollten die Aussenminister der fünf Vetomächte im UNO- Sicherheitsrat - Frankreich, Grossbritannien, die Vereinigten Staaten, Russland und China - sowie Deutschlands in Wien zu Beratungen über den Atomstreit zusammenkommen.

(rr/sda)

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Die USA, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien rufen den rat auf Massnahmen zu ergreifen.
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