China mahnt Nordkorea zur Zurückhaltung
publiziert: Dienstag, 11. Mrz 2003 / 16:26 Uhr

Seoul - Nach einem weiteren nordkoreanischen Raketentest hat China alle Parteien zur Zurückhaltung aufgerufen. Zuvor warnte Nordkorea die USA vor einem unvermeidlichen Konflikt, sollte Washington im Atomstreit weiter Druck ausüben.

Jiang Zemin.
Jiang Zemin.
In einem Telefonat mit US-Präsident George W. Bush äusserte Chinas Präsident Jiang Zemin die Hoffnung, dass alle Ruhe bewahren und Schritte vermeiden, welche die Lage angespannter machen könnten. Der Atomstreit müsse friedlich durch Dialog gelöst werden.

Ein Sprecher des Aussenministeriums in Peking betonte, es solle nichts mehr unternommen werden, was zu einer Eskalation beitragen könnte. China hofft, dass die betroffenen Parteien Besonnenheit und Zurückhaltung zeigen.

Washington lehnt bislang direkte Gespräche mit Nordkorea ab. Stattdessen fordern die Vereinigten Staaten eine multilaterale Lösung unter Einbeziehung der nordkoreanischen Nachbarstaaten. Nordkorea ist jedoch der Ansicht, dass eine Lösung nur durch direkte Gespräche an einem gemeinsamen Verhandlungstisch gefunden werden können.

Jiang Zemin sagte, die Form des Dialogs sei nicht das wichtigste. Entscheidend seien die Ernsthaftigkeit beider Seiten, der Inhalt und das Ergebnis. Der Dialog müsse dem Ziel förderlich sein, die koreanische Halbinsel von Atomwaffen freizuhalten, sagte der chinesische Präsident laut Nachrichtenagentur Xinhua.

Der zweite Raketentest innerhalt zwei Wochen war als Versuch Nordkoreas angesehen worden, Druck auf die USA auszuüben, um direkten Verhandlungen zuzustimmen. Der Test fiel mit einem Grossmanöver der USA und Südkoreas im Süden der geteilten Halbinsel zusammen.

(bert/sda)

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