China soll Tian'anmen-Massaker aufarbeiten
publiziert: Mittwoch, 4. Jun 2008 / 14:39 Uhr

Peking - Am 19. Jahrestag des Massakers auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking haben Menschenrechtler die Regierung zu einer Aufarbeitung der damaligen Ereignisse aufgefordert.

Bei dem Massaker waren einige hundert Menschen getötet worden, tausende wurden inhaftiert.
Bei dem Massaker waren einige hundert Menschen getötet worden, tausende wurden inhaftiert.
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Die Organisation Reporter ohne Grenzen sprach sich zudem für die Freilassung von Journalisten und Internetautoren aus.

Sie sitzen wegen ihrer Beiträge über die blutige Niederschlagung der Demokratiebewegung am 4. Juni 1989 in chinesischen Gefängnissen.

Die Reporter ohne Grenzen, die sich weltweit für Pressefreiheit einsetzen, kritisierten ausserdem die Zensur in China, die eine Auseinandersetzung über die damaligen Vorgänge verbiete.

Die Organisation forderte das Internationale Olympische Komitee IOC auf, sich vor Beginn der Spiele im Sommer in Peking für die Freilassung der Häftlinge einzusetzen. Insgesamt sässen 31 Journalisten und 48 Internetautoren aus unterschiedlichen Gründen in chinesischen Gefängnissen, erklärte Reporter ohne Grenzen.

Verfälschung der Geschichte

Bei dem Massaker waren einige hundert Menschen getötet worden, tausende wurden inhaftiert. «Die chinesische Regierung muss aufhören, die Geschichte dessen, was am 4. Juni 1989 passiert ist, schönzufärben», erklärte die Direktorin der Organisation Human Rights in China, Sharon Hom.

Die Demokratiebewegung wird von der Kommunistischen Partei offiziell als «konterrevolutionärer Aufstand» bezeichnet. Eine ganze Generation junger Chinesen sei wegen der offiziellen Kontrolle der Informationen über «ihre eigene Geschichte» im Unklaren, sagte Hom.

(bert/sda)

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