China und Japan planen weitere Gespräche im Inselstreit
publiziert: Mittwoch, 26. Sep 2012 / 09:16 Uhr
Yang Jiechi macht klar, dass die Inseln für China heiliges Gebiet seien.
Yang Jiechi macht klar, dass die Inseln für China heiliges Gebiet seien.

Peking/Tokio - Japan und China sind weiter in Gesprächen über eine Lösung des Insel-Streits, beharren aber auf ihren Positionen. Die Aussenminister beider Länder, Koichiro Gemba und Yang Jiechi, trafen sich dazu am Rande der UNO-Vollversammlung in New York.

6 Meldungen im Zusammenhang
Dies meldete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch. Yang habe seinem japanischen Kollegen dabei klar gemacht, dass die Inseln für China seit jeher heiliges Gebiet seien. Der japanischen Agentur Kyodo zufolge dauerte das Treffen rund eine Stunde.

Der japanische Kabinettsminister Osamu Fujimura sagte, beide Seiten hätten weitere Gespräche vereinbart. «Es gibt keine Wundermittel in der Aussenpolitik. Wir müssen über diverse Kanäle miteinander sprechen», ergänzte Fujimura.

Erdgasvorkommen vermutet

Die beiden Länder streiten sich um eine unbewohnte Inselgruppe nordöstlich von Taiwan. Die umliegenden Gewässer sind reich an Fischen, in der Region werden umfangreiche Erdgasvorkommen vermutet.

Der Konflikt hat sich zuletzt zugespitzt, nachdem die japanische Regierung trotz scharfer Warnungen aus Peking einen Teil der Inselgruppe dem privaten japanischen Besitzer abkaufte. In China kam es darauf zu den schwersten Protesten und Übergriffen auf japanische Einrichtungen seit Jahrzehnten.

Zwar erwarten Experten keinen Krieg. Allerdings wird befürchtet, dass ein Zwischenfall zu einer Eskalation führen könnte. In China sind die Erinnerungen an die japanische Besatzungszeit im Zweiten Weltkrieg lebendig. Damals starben Millionen Chinesen.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Tokio - Im Inselstreit mit Peking hat die neue japanische Regierung erstmals den ... mehr lesen
Die unbewohnten Inseln liegen rund 400 Kilometer von der südjapanischen Insel Okinawa entfernt. (Symbolbild, Okinawa)
Japans Ministerpräsident Yoshihiko Noda.
New York - Im Inselstreit mit China ist nach Ansicht der japanischen Regierung ... mehr lesen
Tokio/Peking - Im Streit zwischen China und Japan um die unbewohnte Inselgruppe im Ostchinesischen Meer gibt es neue ... mehr lesen
Neue Spannungen im Inselstreit zwischen China und Japan
Tokio/Peking - Im Streit zwischen China und Japan um eine Inselgruppe im Ostchinesischen Meer ist etwas Ruhe eingetreten. Die Polizei in Peking und anderen grossen Städten untersagte am Mittwoch spontane Massenaufmärsche. Peking drohte Japan aber mit Ausfällen im Handel. mehr lesen 
Weitere Artikel im Zusammenhang
Peking - Im Streit mit Japan um eine Inselgruppe werden die Proteste in China heftiger. Tausende von Demonstranten versammelten sich am Samstag vor der japanischen Botschaft in Peking. Steine und Flaschen wurden auf das Gebäude geworfen, Japan-feindliche Parolen skandiert. mehr lesen 
«Ich werde nach Brüssel gehen und ich werde kein Nein als Antwort akzeptieren.»
«Ich werde nach Brüssel gehen und ich werde kein ...
Grossbritannien  Birmingham - Der britische Premier David Cameron hat für den Fall eines Siegs seiner konservativen Partei bei der Parlamentswahl im Mai Steuersenkungen versprochen. Von Camerons Versprechen sollen 30 Millionen Steuerzahler profitieren können. 
Britische Europaskeptiker nehmen mit Parteitag Wahlen ins Visier Doncaster - Mit einem Parteitag hat die europaskeptische ...
Cameron kündigt harten Kampf gegen Terrormiliz IS an Washington - Grossbritanniens Premierminister David Cameron hat im ...
Syrien  Damaskus - Bei einem Anschlag auf eine Schule in der von der syrischen Regierung kontrollierten Stadt Homs sind Aktivisten zufolge ...
Bei der Mehrzahl der Opfer handelt es sich um Schulkinder im Alter zwischen sechs und neun Jahren. (Symbolbild)
Nach Angaben der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte starb Hassan Abud, Anführer der islamistischen Gruppe Ahrar al-Scham. (Symbolbild)
Syrischer Rebellenführer bei Anschlag getötet Damaskus - Der Chef einer der grössten Rebellengruppen in Syrien ist offenbar bei einer schweren Bombenexplosion getötet ...
Unter den Toten seinen auch ein Kind und zwei Frauen. (Symbolbild)
Autobombenanschlag in Syrien - 22 Tote Daraa - Bei einem Autobombenanschlag sind im Süden Syriens mindestens 22 Menschen getötet worden. Wie die oppositionsnahe syrische ...
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Gewalt "Menschenrechtler werfen Modi vor, für die Pogrome an Muslimen ... heute 15:12
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Die... Wachstumsraten, die in ihrer Höhe so wichtig sind für den Fortbestand ... heute 12:44
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Allianz G. W. Bush`s "War against terror" wurde besonders in Europa heftig ... heute 11:54
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Es... gibt buchhalterische Aspekte, welche den Möglichkeiten V. Putins enge ... gestern 17:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Allianz Angenommen, es gelingt, mit einer breit angelegten Allianz den IS aus ... gestern 11:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    In... Afghanistan kann an die Macht kommen wer will, die Taliban haben das ... Mo, 29.09.14 11:58
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Besonders... R. Erdogan sitzt gerade aussenpolitisch zwischen allen Stühlen. Er hat ... Mo, 29.09.14 10:33
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2470
    Das... Einzige, was die israelische Regierung im Gegensatz zu den ganzen ... Mo, 29.09.14 10:06
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 12°C 14°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Basel 11°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 13°C 16°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Bern 14°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 14°C 19°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Genf 13°C 20°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Lugano 15°C 20°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten