Chinas Gesundheitsminister entlassen
publiziert: Montag, 21. Apr 2003 / 07:25 Uhr / aktualisiert: Montag, 21. Apr 2003 / 07:47 Uhr

Peking - Die chinesische Führung reagiert auf den Umgang mit SARS. Gesundheitsminister Zhang Wenkang und Pekings Bürgermeister Meng Xuenong wurden von ihren Führungsposten in der Kommunistischen Partei (KP) entbunden.

SARS Virus: Erste politische Konsequenzen in China.
SARS Virus: Erste politische Konsequenzen in China.
Zuvor hatte das Gesundheitsministerium eingeräumt, dass sich die Lungenkrankheit Schwere Akute Atemwegssyndrom (SARS) in China stärker ausgebreitet hat als bislang offiziell zugegeben.

Landesweit seien bereits 79 Menschen an SARS gestorben, 1807 Krankheitsfälle seien bei den Behörden registriert, hiess es in einer Erklärung.

Besonders die Bewohner der Hauptstadt Peking leiden unter der atypischen Lungenentzündung: In der Millionenstadt seien bislang 18 SARS-Tote, 339 bestätigte Infektionen und 402 Verdachtsfälle gemeldet worden.

Eine Begründung für die Änderung der Patienten-Zahlen wurde nicht genannt. Die WHO hat China vorgeworfen, Erkrankte in Militärspitälern nicht mitgezählt zu haben.

Um der weiteren Verbreitung der Krankheit zu begegnen kündigte Vize-Gesundheitsminister Gao Qiang die Verkürzung der Ferien anlässlich des Tags der Arbeit von einer Woche auf einen Tag an. Mehrere Millionen Menschen hatten die Ferien in der Vergangenheit zu Reisen in ihre Heimatprovinzen genutzt.

Neue SARS-Fälle in Singapur und Hongkong dämpften unterdessen Hoffnungen, dass die Krankheit bald eingedämmt sein könnte. Befürchtungen wurden laut, das Virus könnte zu einer gefährlicheren Variante mutiert sein. Zugleich erklärte die WHO, die Gefahr einer weltweiten SARS-Pandemie schwinde.

(rr/sda)

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