Handelsstreit
Chinas Ministerpräsident Li übt Kritik an EU im Solar-Streit
publiziert: Samstag, 25. Mai 2013 / 08:15 Uhr / aktualisiert: Samstag, 25. Mai 2013 / 23:26 Uhr
Die EU-Kommission hatte den EU-Staaten als Anti-Dumping-Massnahme gegen Billigimporte von Solarmodulen Strafzölle gegen China vorgeschlagen.
Die EU-Kommission hatte den EU-Staaten als Anti-Dumping-Massnahme gegen Billigimporte von Solarmodulen Strafzölle gegen China vorgeschlagen.

Shanghai - Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat kurz vor seinem Deutschland-Besuch die EU im Streit über Billigimporte von Solarmodulen kritisiert. Strafzölle und Anti-Dumping-Ermittlungen würden «anderen schaden, ohne dass sie einem selbst nützten».

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China hoffe, dass die EU die Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit der Volksrepublik als Ganzes bedenke und das Prinzip des freien Handels aufrechterhalte, zitierte die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua Li am späten Freitagabend weiter. Der Ministerpräsident habe sich bei seinem Besuch in der Schweiz kritisch vor Unternehmern geäussert.

Li ist der ranghöchste chinesische Politiker, der sich in dem Streit bislang zu Wort gemeldet hat. Die EU-Kommission hatte den EU-Staaten als Anti-Dumping-Massnahme gegen Billigimporte von Solarmodulen Strafzölle gegen China vorgeschlagen. Ein weiterer Streitpunkt sind die geplanten Anti-Dumping-Ermittlungen der EU gegen chinesische Telekommunikationsausrüster.

Li wird am Wochenende zu seinem Antrittsbesuch in Berlin erwartet. Deutschland ist das erste EU-Land, das der seit März amtierende chinesische Ministerpräsident besucht.

(asu/sda)

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