Chinesen gewinnen Stammzellen aus Zellen von Kaninchen und Mensch
publiziert: Dienstag, 19. Aug 2003 / 11:16 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 19. Aug 2003 / 11:40 Uhr

Peking - Chinesische Forscher haben Zellen von Kaninchen und Menschen verschmolzen und daraus embryonale Stammzellen gewonnen.

Ganze Menschen können aus den Zellen nicht werden: Kinder mit Hasenohren wird es in China nicht geben. (Montage)
Ganze Menschen können aus den Zellen nicht werden: Kinder mit Hasenohren wird es in China nicht geben. (Montage)
Die Wissenschaftler um Prof. Sheng Huizhen von der Zweiten Medizinischen Universität in Schanghai pflanzten dazu menschliches Erbgut in entkernte Eizellen von Kaninchen, wie aus der Studie hervorgeht, die im chinesischen Fachmagazin Cell Research veröffentlicht wurde.

Die Mischzellen entwickelten sich mehrere Tage bis zum Keimblasen-Stadium (Blastozyste) mit etwa 200 Zellen, woraus die Forscher embryonale Stammzellen entnahmen. Damit zeigen die chinesischen Wissenschaftler einen weiteren Weg auf, um embryonale Stammzellen zu Forschungszwecken zu gewinnen.

Ähnliche, aber nicht so weit gehende Versuche in Kanton in Südchina hatten vor zwei Jahren heftige Kritik ausgelöst. Nach Angaben der Wissenschaftler in Schanghai sind die Experimente in Übereinstimmung mit den in China geltenden Vorschriften für die Stammzellforschung erfolgt.

Für den Kerntransfer seien Zellen von zwei 5 Jahre alten Jungen, eines 42-jährigen und eines 52-jährigen Mannes sowie einer 60-jährigen Frau benutzt worden.

Die nach der Fusion gewonnenen embryonalen Stammzellen seien menschlichen Stammzellen ähnlich. Das schliesse auch die Fähigkeit ein, sich zu verschiedenen Gewebetypen zu entwickeln. Ganze Menschen können aus solchen Zellen aber nicht mehr entstehen.

(bsk/sda)

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