Chinesen kaufen PC-Geschäft von IBM
publiziert: Mittwoch, 8. Dez 2004 / 07:25 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Dez 2004 / 09:55 Uhr

Peking - Für die International Business Machines (IBM) endet eine Ära: Der Konzern, der als Pionier in der Computer-Entwicklung gross geworden war, verkauft sein Personal-Computer-Geschäft an Chinas grössten Computerhersteller Lenovo.

Lenovo bezahlt für das IBM-Geschäft 1,25 Mrd. Dollar.
Lenovo bezahlt für das IBM-Geschäft 1,25 Mrd. Dollar.
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Für umgerechnet rund 1,4 Mrd. Franken kauft Lenovo einen Mehrheitsanteil und wird damit hinter Dell und Hewlett-Packard drittgrösster PC-Hersteller der Welt.°

Die Übernahme umfasst das weltweite IBM-Geschäft mit Desktop-Computern, Laptops sowie Forschung und Entwicklung, wie der Vorsitzende der Lenovo-Gruppe, Liu Chuanzhi, in Peking mitteilte.

IBM will sich künftig stärker auf das Geschäft mit Servern, Software, Computerchips und Dienstleistungen konzentrieren.

Der Lenovo-Konzern, der unter dem Namen Legend (Lianxiang) gross geworden ist, ist Marktführer in Asien. Lenovo hält in China einen Marktanteil von 27 Prozent. Der Handel mit seinen Aktien an der Hongkonger Börse war am Dienstag auf Wunsch der Firma ausgesetzt worden.

Die Übernahme ist ein Meilenstein in der Strategie Lenovos, sich als globale Computerfirma zu etablieren. Lenovo zahlt 741 Mio. Franken bar und 684 Mio. Franken in Aktienanteilen. Übernommen werden auch die Markennamen Thinkpad für Laptops und ThinkCenter für Desktops.

IBM stand bislang hinter Dell und Hewlett-Packard weltweit mit etwa 6 Prozent Marktanteil auf Platz drei und wird nur noch einen Anteil von 18,9 Prozent am Unternehmen halten.

Einige Marktbeobachter gehen davon aus, dass es für Lenovo sehr schwer werden wird, die Position von IBM als drittgrösster PC-Hersteller weltweit zu behaupten, da die Erfahrung ausserhalb Chinas fehle.

Im PC-Segment beschäftigt IBM weltweit rund 10 000 Angestellte, davon 2300 in den USA. In China bauen mehr als 4000 Beschäftigte für IBM Computer zusammen.

(fest/sda)

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