Strengere Kontrolle für chinesische User
Chinesischer Kurznachrichtendienst verschärft Nutzungsbedingungen
publiziert: Dienstag, 29. Mai 2012 / 11:40 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 29. Mai 2012 / 14:07 Uhr
Der Kurznachrichtendienst hat 300 Millionen Nutzer.
Der Kurznachrichtendienst hat 300 Millionen Nutzer.

Peking - Auf Druck der Behörden hat der chinesische Kurznachrichtendienst Sina Weibo seine Nutzungsbedingungen verschärft. Fortan drohen Strafen, wenn Nutzer «Falschinformationen» verbreiten, «private Angaben» preisgeben oder andere «persönlich angreifen».

2 Meldungen im Zusammenhang
Sina Weibo führte zur Ahndung ein Punkte-System ein, wie das Unternehmen auf seiner Website mitteilte. Jeder der rund 300 Millionen Nutzer verfügt nun über ein Konto von 80 Punkten.

Für jeden Verstoss sollen davon Punkte abgezogen werden. Hat ein Nutzer weniger als 60 Punkte, darf er zwei Monate lang nicht auffallen. Fällt ein Nutzer auf null Punkte zurück, wird sein Account gelöscht.

Bei den chinesischen Internetnutzern sind Kurzbotschaften äusserst beliebt, um sich über Missstände zu beschweren. Allerdings herrscht in China eine strenge Medienzensur.

In Anspielung auf die Chinesische Mauer kontrolliert eine «Grosse Firewall» den Internetzugang und sperrt beispielsweise Seiten wie Twitter oder Facebook.

Nach Gerüchten über einen Putschversuch hatte die Volksrepublik Ende März ihre Internet-Zensur massiv verschärft. Sina Weibo und der Mitbewerber Tencent mussten damals mehrere Tage lang die Möglichkeit sperren, Kommentare zu veröffentlichen. Beide Portale stehen seitdem unter Druck, die Beiträge ihrer Nutzer stärker zu kontrollieren.

(laz/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Peking - Nach Gerüchten über einen Putschversuch hat China die Internet-Zensur massiv verschärft. Zwei beliebte ... mehr lesen
16 Internetseiten seien «wegen Verbreitung von Gerüchten» lahmgelegt worden. (Symbolbild)
Liu Qi, Parteisekretär für Peking.
Peking - Liu Qi, der Parteisekretär für Peking, hat nach dem Besuch eines ... mehr lesen
Nicolas Sarkozy muss vor Gericht aussagen.
Nicolas Sarkozy muss vor Gericht aussagen.
Vorerst kein Ermittlungsverfahren  Paris - Frankreichs früherer Staatschef Nicolas Sarkozy hat sich erneut einer Befragung durch die Justiz stellen müssen. Er wurde am Mittwoch in Paris von Untersuchungsrichtern zu einer Finanzaffäre vernommen. 
Frankreichs Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy, der 2017 erneut die Präsidentschaft anstreben könnte, ist auch wegen einer Reihe weiterer Affären im Visier der Justiz.
Strafverfahren gegen langjährigen Sarkozy-Vertrauten eingeleitet Paris - In der Affäre um mögliche illegale Gelder aus Libyen für den Wahlkampf von Frankreichs ...
Geschichte  Berlin - Der deutsche Bundespräsident ...
Bismarck gehöre zu den «wirkmächtigsten Gestalten und Gestaltern» der deutschen Geschichte.
Dresden erinnert an Zerstörung vor 70 Jahren Dresden - Gedenken und Mahnung in Dresden: Tausende Menschen haben am Freitag an die Zerstörung der Stadt vor 70 Jahren ...
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Tut mir leid Schäfchen! Sie haben ja Recht, ich habe mich zu sehr auf Ihr Niveau herabgelassen. ... gestern 19:48
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2900
    Die... Todesstrafe ist nach einem rechtsstaatlichen Verfahren hinnehmbar,wenn ... gestern 11:07
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Pubertäres Gebrabbel Wie alt sind Sie eigentlich? gestern 10:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Ich bin der festen Überzeugung dass das Schäfchen eine kleine Nachhilfestunde nötig hat, darum hier ... gestern 10:30
  • keinschaf aus Wladiwostok 2683
    Meinungen... ....darf man immer haben, sogar Sie:-) Nur ist diese Meinung nicht ... Di, 31.03.15 20:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Die Franzosen lieben es, den Regierenden das Leben schwer zu machen, das war schon immer so. Wir ... Di, 31.03.15 18:30
  • Kassandra aus Frauenfeld 1277
    Na ja, da habe ich eine andere Meinung, das Schäfchen ist nicht belehrbar! Ich hab's auch nicht versucht, wer ... Di, 31.03.15 11:31
  • zombie1969 aus Frauenfeld 2900
    Der... Iran führt Krieg in Syrien, im Libanon und jetzt auch noch im Jemen und ... Di, 31.03.15 10:28
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich -0°C 2°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
Basel 0°C 3°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen
St.Gallen 1°C 5°C bedeckt, wenig Schnee, Schneeregen oder Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Bern 4°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Luzern 4°C 7°C bedeckt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Genf 3°C 9°C bewölkt, Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen bewölkt, wenig Regen
Lugano 8°C 17°C leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
mehr Wetter von über 6000 Orten