Lagonico-Entführung - Vierte Prozesswoche
Christian Pidoux soll nicht Hauptschuld tragen
publiziert: Mittwoch, 21. Mrz 2001 / 20:31 Uhr

Lausanne - Die Plädoyers der Verteidiger sind am Mittwoch im Lagonico-Prozess vor dem Strafgericht Lausanne fortgesetzt worden. Ein Anwalt des Hautangeklagten Christian Pidoux bat darum, seinem Mandanten nicht die Hauptschuld aufzubürden.

Man werde dazu eingeladen zu sagen, es sei die Schuld von Christian, sagte Gilles Monnier, einer der beiden Anwälte von Christian Pidoux. Der Staatsanwalt hatte am Montag für Pidoux 12 Jahre Zuchthaus gefordert.

Tatsächlich - so sein Anwalt - treffe Christian Pidoux nur dier halbe Schuld in dem Fall. Er habe zwar die Idee zur Entführung von Stéphane Lagonico gehabt, aber sehr schnell sei er zum Ausführenden geworden mit dem Auftrag, das Geld einzutreiben. Er sei von seinen früheren Helfersleuten bedroht und bedrängt worden.

«Dumm genug, alle Risiken zu ergreifen»

Die Verteidiger der Helfersleute wiesen die These zurück, wonach ihre Klienten die Leitung der Entführung an Stelle von Christian Pidoux übernommen hätten. Der Anwalt eines der Mitglieder der «Kosovaren-Bande», welche die Entführung durchführte, wies darauf hin, dass dieser seit seiner Verhaftung gänzlich geständig sei.

Eric Stauffacher sagte, die «Hirne» der Entführung hätten Männer ausgewählt, die «dumm genug waren, alle Risiken zu ergreifen».

In einem Punkt sind sich die Verteidiger der 13 Angeklagten einig: Die von der Staatsanwaltschaft verlangten Strafen seien unverhältnismässig. Am Donnerstag werden die Plädoyers fortgesetzt mit Laurent Moreillon, dem zweiten Anwalt von Christian Pidoux, sowie den Anwälten von Pascal Schumacher und Katia Pastori.

(kil/sda)

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