Chronologie: Die schwersten Terroranschläge der letzten zwei Jahre
publiziert: Donnerstag, 11. Sep 2003 / 09:27 Uhr

Hamburg - Seit den verheerenden Terroranschlägen vom 11. September 2001 hat es wiederholt schwere Attentate mit hunderten Toten gegeben.

- 29.08.2003: Vor der Imam-Ali-Moschee in Nadschaf zerfetzt eine Autobombe den Schiitenführer Mohammed Bakr el Hakim und mehr als 80 weitere Gläubige - bisheriger Höhepunkt einer Serie von Gewalttaten im Irak.

- 19.08.2003: Bei einem Bombenanschlag auf das UNO-Hauptquartier in Bagdad kommen mindestens 23 Menschen ums Leben, darunter der UNO-Sonderbeauftragte Sergio Vieira de Mello. Es ist der schwerste Anschlag auf die UNO in der Geschichte der Weltorganisation.

- 05.08.2003: In der indonesischen Hauptstadt Jakarta explodiert vor dem Marriott-Hotel eine Autobombe und reisst zwölf Menschen in den Tod. Die Polizei verdächtigt die islamische Terrorgruppe Jemaah Islamiyah (JI).

- 07.06.2003: Bei der Explosion eines mit Sprengstoff beladenen Taxis neben einem Bus der deutschen Bundeswehr werden in Kabul (Afghanistan) vier deutsche Soldaten getötet. Die Tat geht vermutlich auf das Konto der Terrororganisation El Kaida.

- 16.05.2003: Bei fünf nahezu zeitgleichen Anschlägen auf westliche und jüdische Einrichtungen in der marokkanischen Hafenstadt Casablanca sterben 45 Menschen, darunter 12 Selbstmord-Attentäter. Die Terroristen sollen Verbindungen zu El Kaida gehabt haben.

- 12.05.2003: 35 Menschen, darunter neun US-Bürger und neun Selbstmordattentäter, kommen bei einer Serie von Bombenanschlägen in der saudischen Hauptstadt Riad ums Leben. Offiziell wird El Kaida verantwortlich gemacht.

- 28.11.2002: Drei Selbstmordattentäter sprengen ein Auto vor einem von israelischen Touristen besuchten Hotel in der Hafenstadt Mombasa (Kenia) in die Luft. 17 Menschen sterben - darunter vier Israelis. Ein fast zeitgleicher Raketenangriff auf eine israelische Passagiermaschine schlägt fehl. El Kaida wird dahinter vermutet.

- 12.10.2002: Bei Bombenanschlägen auf zwei Discotheken auf der indonesischen Ferieninsel Bali sterben 202 Menschen, darunter sechs Deutsche. Für den schwersten Anschlag seit dem 11. September wird Jemaah Islamiyah verantwortlich gemacht.

- 11.04.2002: Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Synagoge auf der tunesischen Ferieninsel Djerba reisst ein Selbstmordattentäter 21 Menschen mit in den Tod, darunter 14 Deutsche. Bekenner: El Kaida.

- 20.03.2002: Drei Tage vor einem Besuch von US-Präsident George W. Bush detoniert in der peruanischen Hauptstadt Lima unweit der US- Botschaft eine Bombe. Neun Menschen werden getötet. Vermutlicher Urheber: die Terrororganisation "Leuchtender Pfad". Die Regierung zieht Verbindungen zum 11. September.

(bsk/dpa)

 
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