Der neue Pure Tech 82 BVM
Citroën C1: Ein kecker Kompaktwagen
publiziert: Freitag, 22. Mai 2015 / 08:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Mai 2015 / 11:07 Uhr
Der neue Citroën C1 versprüht mit seinem neuen Äusseren viel mehr Esprit.
Der neue Citroën C1 versprüht mit seinem neuen Äusseren viel mehr Esprit.

Nach zehn Jahren ist der Citroën C1 zusammen mit den beiden anderen Kompaktwagen der erfolgreichen «Trilogie» (Peugeot 108 und Toyota Aygo) deutlich modernisiert worden. Diverse elektronische Lösungen und Komfortsteigerungen führen zu deutlich höherem Fahrkomfort.

Schon das Äussere des Kompaktwagens ist gelungen. Die Leuchten sehen aus wie gutmütige und zugleich listige Augen mit Brauen. Im Vergleich zum Vorgänger versprüht somit auch das Äussere viel mehr Esprit. Damit hebt sich der Citroën C1 von seinen beiden technisch eineiigen «Drillingen» Peugeot 107 und Toyota Aygo ab.

Im Innern setzt sich der gute Eindruck fort. Die Ausstattung ist gediegener und freundlicher geworden, auch fehlt es nicht an Behältern und anderen kleinen Nützlichkeiten. Der Geschwindigkeitsanzeiger ist wirklich gross genug ausgefallen, genau wie das 7-Zoll-Touchscreen-Tablet (mit der Technologie Mirror Screen zum Kopieren von Smartphones-Anwendungen), auf dem viele Funktionen enthalten und abrufbar sind. 

Das grosse Faltdach («Airscape»), das sich natürlich elektrisch öffnet und in auffälligem Rot erhältlich ist, bringt viel Licht und Luft ins Auto, was die Fahrfreude erhöht. Auch die übrigen vielen Optionen, die erhältlich sind, tragen natürlich dazu bei.     

Mit Temperament

Mit der Motorisierung Pure Tech 82 verfügt der kecke Franzose über viel Temperament auch ausserhalb von Stadtstrecken. Aus dem Hubraum von 1,2 Litern und drei Zylindern werden eine Leistung von 60 kW (82 PS) und ein maximales Drehmoment von 118 Newtonmetern geholt. In elf Sekunden fährt er bereits 100 km/h schnell. Die Spitzengeschwindigkeit liegt immerhin bei 170 km/h.
  
Der Normverbrauch von 4,3 Liter auf hundert Kilometer zeigt, wie günstig der Unterhalt des kleinen Fahrzeugs ist. Wenn auch dieser Wert in der Praxis, vor allem bei häufigem Stadtbetrieb und nicht gerade sanftem Gasfuss, leicht höher ausfällt, kann immer noch von einem höchst sparsamen Fahrzeug gesprochen werden. Eine Schaltanzeige, die auf den richtigen Zeitpunkt zum Schalten hinweist, erleichtert allerdings das sparsame Fahren.
  
Mit dem leicht zu bedienenden manuellen Fünf-Gang-Schaltgetriebe lässt sich das Tempo sehr gut dosieren. Das ist tatsächlich sehr löblich, denn mit dem Stadtflitzer ist man schnell einmal zu schnell unterwegs, bei den heutigen Höchstgeschwindigkeiten auch auf dem Land.

Bessere Spurführung

Es fällt auf, dass die neue Hinterachse zu einer besseren Spurführung beiträgt. Auch der vergrösserte vordere Stabilisator führt zu deutlich mehr Stabilität. Der Federungskomfort lässt kaum Wünsche offen. Die Wankbewegungen konnten nochmals reduziert werden, so dass man sich beim Fahren eigentlich in einem grösseren Fahrzeug wähnt. Angenehm ist die neue elektrische Servolenkung, die die Handlichkeit erhöht. Heute ist diese Ausstattung eben sogar bei Autozwergen durchaus gewünscht.

Gute Raumausbeute

Wie steht es mit dem Raumangebot des Winzlings? Das Platzangebot ist erstaunlich gut. Die vorderen Sitze sind bequem, sind körpergerecht geformt und bieten guten Seitenhalt. Nur sehr grosse Personen müssen sich bücken, wenn sie einsteigen wollen. Die Türen lassen sich mit der Fernbedienung bequem ent- und verriegeln. In den Kofferraum passen nur 140 Liter, was bei einem Fahrzeug mit einer Länge von nur 3,47 Meter nicht überrascht, aber bei einer Verlängerung um nur drei Zentimeter sind es immerhin 30 Liter mehr als beim Vorgänger. Leicht lässt sich zudem das Fassungsvermögen des Kofferraums durch das Umklappen der Rückbank 50:50 vervielfachen, nämlich bei einem Auffüllen bis zum Dach auf sage und schreibe 780 Liter. Zwar muss das Gepäck über eine Bordwand gehoben werden, doch ist das nicht so tragisch, denn der Fahrzeugboden liegt tief.

Das Fahrgeräusch im Innern ist selbst bei raschem Beschleunigen unaufdringlich. So ermöglicht der C1 letztlich auch ein bequemes Reisen über längere Distanzen.

Der Citroën C1 ist ab 9'450 Franken erhältlich, wobei bei der Preisbeurteilung auch die gute Grundausstattung zu berücksichtigen ist, wie beispielsweise Start-Stopp-Automatik,  sechs Sicherheits-Airbags, LED-Tagfahrlicht und Klimaanlage. Bei anspruchsvollen Ausstattungswünschen steigt der Preis allerdings sofort deutlich an.

(Franz Welte/St.Galler Nachrichten)

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