Job behalten: Anwendung klopft Facebook, Twitter sowie Instagram ab
«Clear»-App löscht schädliche Social-Media-Posts
publiziert: Montag, 27. Apr 2015 / 07:50 Uhr
Social Media: gefährdende Beiträge markiert.
Social Media: gefährdende Beiträge markiert.

Florida/Neuhaus - Die «Clear»-App löscht unangemessene Posts auf sozialen Netzwerken, um eine Entlassung zu verhindern.

2 Meldungen im Zusammenhang
Die Applikation ist vom Amerikaner Ethan Czahor entwickelt worden. Dabei wird die Facebook-, Twitter- und Instagram-Historie nach Beiträgen durchforstet, die der Karriere schaden könnten. Czahor ist selbst aufgrund von anstössigen Tweets gefeuert worden, daher möchte er andere vor demselben Schicksal bewahren.

Kontext stets zu prüfen

«Man sollte nur solches in Social Media posten, was man auch nach guter Überlegung öffentlich sagen würde und wozu man auch stehen kann», so Unternehmensberater Franz Gober. Ein Tool wie Clear könne vielleicht verfängliche Tweets herauslöschen, User sollten sich jedoch nicht darauf verlassen, dass für den Fall des Falles nichts Verfängliches mehr übrig bleibt.

Unternehmen sollten bei vermeintlich unangemessenen Postings beziehungsweise Tweets den Kontext genau prüfen - wo was geäussert wurde. «Eine Entlassung darf laut Arbeitsrecht nur in bestimmten, taxativ genannten Fällen ausgesprochen werden. Ein Beispiel wäre, wenn jemand ohne rechtmässigen Hinderungsgrund längere Zeit nicht zur Arbeit erscheint», erklärt Gober. In diesem Fall könnte ein unbedachtes Posting ungewollte Hinweise liefern, die als Indiz für unrechtmässiges Handeln («Bin im Bad») herangezogen werden.

Profile bekommen Rating

Ethan Czahor hat als Chief Technology Officer für den potenziellen Präsidentschaftskandidaten Jeb Bush gearbeitet. Aufgrund von veralteten Tweets, in denen unter anderem Frauen und Homosexuelle beleidigt wurden, ist Czahor entlassen worden. «Warum bin ich nicht klug genug gewesen, daran zu denken, bevor es passiert ist? So etwas kann jedem in allen Berufsfeldern passieren», sagt Czahor im «Time»-Interview.

Laut Czahor nutzt Clear zur Analyse der verschiedenen Beiträge den Supercomputer von IBM Watson. Um sicherzugehen, dass diese nicht einfach aus dem Kontext gerissen werden, führt das Programm eine sogenannte «Sentiment Detection» durch. Dabei werden die Postings danach ausgewertet, ob die geäusserte Haltung als positiv oder negativ zu erkennen ist. Anschliessend wird den Nutzern ein Rating zwischen null und 100 gegeben, dass die Sicherheit des jeweiligen Profils einstuft.

Derzeit nur Beta-Version

«User existieren in vielfacher Weise im Internet. Daher finde ich, dass jeder Mensch das Recht haben sollte zu wissen, was sich über ihn im Umlauf befindet und sich darum zu kümmern», fügt Czahor hinzu. Vor allem Prominente werden oft aufgrund von veralteten Tweets, die sie gepostet haben, durch die Gesellschaft verfolgt. Derzeit sei die Clear-App nur als Beta-Version für iPhone und iPad verfügbar.

(bert/pte)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Facebook baut seine Übermacht weiter aus, wenn die Wettbewerbsbehörden bei der Gipfy-Übernahme keinen Riegel schieben.
Facebook baut seine Übermacht weiter aus, wenn die ...
Pläne zur Integration mit Instagram und anderen Anwendungen  Facebook kauft die beliebte GIF-Website Giphy für einen berichteten Preis von 400 Millionen Dollar und plant, die umfangreiche GIF-Bibliothek in Instagram und andere Facebook-Anwendungen zu integrieren. Die Nachricht über den Deal wurde von verschiedenen Medien berichtet, die den Wert des Deals mit 400 Millionen Dollar bekannt gaben. mehr lesen 
Publinews Dass sich grosse Unternehmen es sich nicht nehmen lassen, umfangreichen Online-Aktivitäten nachzugehen, ist heute selbstverständlich. Kleinere ... mehr lesen  
Wer sich als Unternehmen der Online-Welt verschliesst, der grenzt damit auch wichtige Kunden und Absatzkanäle aus.
Kein Erfolg wegen fehlendem Domainnamen? Google Plus
Der passende Domainname fehlte  Nach einem grösseren Datenleck beim erfolglosen Social Media Projekt Google Plus zieht Google den Stecker. Die Gelegenheit scheint günstig diesen überfälligen Schritt zu vollziehen. Die ... mehr lesen  
Publinews Horisen AG  Soziale Netzwerke gehören zum modernen Marketing-Alltag längst dazu. Deshalb hast du vermutlich ... mehr lesen  
Ohne Social Media geht es nicht
.
eGadgets news.ch geht in Klausur Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in ... 21
Domain Namen registrieren
Domain Name Registration
Zur Domain Registration erhalten Sie: Weiterleitung auf bestehende Website, E-Mail Weiterleitung, Online Administration, freundlichen Support per Telefon oder E-Mail ...
Domainsuche starten:


 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 10°C 26°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Basel 11°C 27°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 13°C 24°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Bern 10°C 25°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 11°C 26°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Genf 14°C 25°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
Lugano 13°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig anhaltender Regen wolkig, aber kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten