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Clinton hofft auf bessere Beziehungen zu Nordkorea
publiziert: Dienstag, 20. Dez 2011 / 07:11 Uhr
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Hillary Clinton wünscht sich einen friedlichen Übergang.
Hillary Clinton wünscht sich einen friedlichen Übergang.

Washington - Die USA äussern sich weiterhin zurückhaltend nach dem Tod des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Il. US-Aussenministerin Hillary Clinton hat die Hoffnung geäussert, dass sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern verbessern.

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Nach einem Gespräch mit ihrem japanischen Kollegen Koichiro Gemba sagte Clinton am Montag (Ortszeit) in Washington, sie sei besorgt um das Wohlergehen des nordkoreanischen Volkes. Japan und die USA seien an einem friedlichen und stabilen Übergang in Nordkorea interessiert.

Die beiden Minister appellierten zugleich an Nordkorea, mit konkreten Schritten seine Bereitschaft zur atomaren Abrüstung zu demonstrieren. Die USA und Japan stünden in engen Konsultationen mit den anderen Teilnehmer der Sechs-Parteien-Gespräche.

An den Verhandlungen über eine Abrüstung der atomaren Waffentechnologie in Nordkorea nahmen neben den beiden koreanischen Staaten, den USA und Japan auch Russland und China teil. Die Gespräche liegen seit 2008 auf Eis.

Einheiten von Winterübungen abgezogen

Nordkoreas Armee rief derweil laut Medien mehrere Einheiten von jährlichen Winterübungen in die Kasernen zurück. Einige nordkoreanische Einheiten seien inmitten ihrer Übungen zu ihren Stützpunkten zurückgekehrt, berichtete die nationale südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Militärkreise.

«Alle militärischen Einheiten haben zudem die Sicherheitsmassnahmen verstärkt», hiess es. Es gebe jedoch bislang keine ungewöhnlichen Bewegungen oder Anzeichen von Provokationen auf der Seite Nordkoreas, hiess es.

Die meisten nordkoreanischen Stützpunkte entlang der Grenze zu Südkorea hätten nach Kims Tod die Flaggen auf Halbmast gesetzt. Ähnliche Sicherheitsmassnahmen habe das kommunistische Nachbarland auch nach dem Tod von Kims Vater und früheren Staatschef, Kim Il Sung, im Juli 1994 getroffen, hiess es.

Schärfere Repressionen befürchtet

Der 69-jährige Kim Jong Il hatte nach Darstellung der amtlichen Medien am Samstag während einer Zugfahrt einen Herzinfarkt erlitten. Sein jüngster Sohn Kim Jong Un wurde als «Grosser Nachfolger» bezeichnet und soll offenkundig die Macht übernehmen.

Im vergangenen Jahr waren ihm bereits wichtige politische und militärische Posten übertragen worden. Ob die starke Militärführung den knapp 30 Jahre alten Kim als Machthaber anerkennt, ist allerdings noch offen.

(bert/sda)

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