Clinton kritisiert Bush
publiziert: Mittwoch, 18. Mai 2005 / 23:38 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2005 / 07:23 Uhr

Bern - Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton hat in seiner Rede am Alpensymposium in Bern Kritik am unilateralen Weg seines Nachfolgers George W. Bush geübt.

Die Gäste mussten für den Auftritt des Polit-Stars um die 1000 Franken zahlen.
Die Gäste mussten für den Auftritt des Polit-Stars um die 1000 Franken zahlen.
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Die Probleme der Welt - ob Terrorismus oder Klimawandel - könnten nur mit einer starken UNO und anderen internationalen Organisationen angegangen werden, sagte er im Berner Kursal.

Die Regierung von Bush habe auf eine Ratifizierung von Kyoto verzichtet, obschon das Land einer der grössten Verursacher von Treibhausgasen sei, sagte Clinton. Auch der Verzicht der Regierung Bush auf den Beitritt zum Internationalen Strafgerichtshof für Kriegsverbrechen wies Clinton zurück.

Stattdessen sprach sich der 42. US-Präsident für einen multilateralen Weg seines Landes aus, mit starken internationalen Organisationen. So forderte er den Beitritt zum Kyoto-Abkommen, einen Beitritt zum Verbot von Atomtests und die Erneuerung des Atomsperrvertrages.

Konsequente Bekämpfung des Terrorismus

Im Kampf gegen den Terrorismus gebe es keinen anderen Weg als eine konsequente Bekämpfung. Clinton gab aber zu bedenken, dass keine terroristische Bewegung bislang alleine eine demokratisch legitimierte Regierung habe stürzen können.

Im Allegro/Kursaal hatten sich mehrere hundert Personen aus Wirtschaftskreisen eingefunden. Das Alpensymposium will sich als Weiterbildungsveranstaltung für Wirtschaftsführer und höhere Kader etablieren. Neben Workshops sollen auch immer wieder - wie nun Clinton in Bern - prominente Redner eingeladen werden.

Die Gäste mussten für den Auftritt des Polit-Stars um die 1000 Franken zahlen.

(bert/sda)

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