Clinton ruft Nordkorea zu Begnadigung auf
publiziert: Samstag, 11. Jul 2009 / 08:50 Uhr

Washington - US-Aussenministerin Hillary Clinton hat Nordkorea zur Begnadigung von zwei zu zwölf Jahren Arbeitslager verurteilten amerikanischen Journalistinnen aufgerufen.

US-Aussenministerin Hillary Clinton.
US-Aussenministerin Hillary Clinton.
Sie hoffe auf eine Begnadigung der beiden jungen Frauen Laura Ling und Euna Lee, damit sie «so schnell wie möglich zu ihren Familien zurückkehren» könnten, sagte Clinton in Washington.

«Die beiden Journalistinnen und ihre Familien haben grosses Bedauern über den Vorfall zum Ausdruck gebracht und ich denke, allen tut es sehr leid, was passiert ist», fügte sie hinzu.

Es war das erste Mal, dass Clinton für eine Begnadigung warb. Zuvor hatte sie die Freilassung der Fernsehjournalistinnen aus humanitären Gründen gefordert.

Verhaftung am Grenzfluss

Am Vortag hatte Lings Schwester gesagt, dass die beiden Journalistinnen mittlerweile zugegeben hätten, gegen nordkoreanisches Recht verstossen zu haben. Sie seien daher auf die Hilfe der US-Regierung angewiesen.

Die 32 und 36 Jahre alten Frauen waren Anfang Juni wegen illegalen Grenzübertritts und anderer Vergehen zu je zwölf Jahren Arbeitslager verurteilt worden. Sie hatten an einer Reportage über Nordkoreaner gearbeitet, die über den zugefrorenen Tumen-Fluss nach China zu flüchten versuchen.

(ht/sda)

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