Clinton stellt Ägypten Hilfe in Aussicht
publiziert: Samstag, 14. Jul 2012 / 23:49 Uhr

Kairo - US-Aussenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem ersten Treffen mit dem neuen ägyptischen Präsidenten für eine Fortsetzung des demokratischen Wandels in dem Land geworben. Es sei wichtig, dass der Prozess weitergehe, sagte Clinton nach dem Treffen mit Mohammed Mursi am Samstag in Kairo.

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Clinton stellte im Gespräch mit Mursi Hilfe für die ägyptische Wirtschaft in Aussicht und betonte: «Unsere gemeinsamen strategischen Interessen wiegen schwerer als die Meinungsverschiedenheiten. Wir wollen ein guter Partner für Ägypten sein.»

Begleitet wurde das Treffen von Protesten, die von Gegnern der regierenden Muslimbruderschaft organisiert worden war.

Vor dem Hotel, in dem Clinton die Nacht verbringen sollte, zogen am frühen Abend etwa tausend Demonstranten auf. Sie warfen der US-Regierung vor, sie unterstütze in den Staaten des «Arabischen Frühlings» die Parteien des politischen Islams und nicht die «Revolutionäre». Sie riefen: «Gegen amerikanische Einmischung in die ägyptische Politik».

Begleitet wurde das Treffen von Protesten, die von Gegnern der regierenden Muslimbruderschaft organisiert worden war.

Vor dem Hotel, in dem Clinton die Nacht verbringen sollte, zogen am frühen Abend etwa tausend Demonstranten auf. Sie warfen der US-Regierung vor, sie unterstütze in den Staaten des

Auch vor dem Präsidentenpalast demonstrierten einige Dutzend Menschen. Auf diese Vorwürfe angesprochen sagte Clinton, die Ägypter müssten selbst entscheiden, von wem sie regiert werden wollten.

Vorher Mubarak unterstützt

Die USA hatten über Jahrzehnte das Regime des im Februar 2011 gestürzten Machthabers Husni Mubarak gestützt. Washington hatte dies damit begründet, dass Ägypten ein Pfeiler der Stabilität, des Friedens und der Sicherheit gewesen sei.

Nach dem Sturz Mubaraks hatten die USA zugesagt, den demokratischen Wandel zu unterstützen - unter anderem mit Finanzhilfen, dem Erlass von Schulden sowie Bankgarantieen. Abgeordnete im US-Kongress haben damit gedroht, die Hilfe einzufrieren, falls der demokratische Übergang weiterhin stocken sollte.

(alb/sda)

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