Clinton unterstützt Kerry im Endspurt
publiziert: Montag, 25. Okt 2004 / 21:50 Uhr / aktualisiert: Montag, 25. Okt 2004 / 23:04 Uhr

Philadelphia - Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat die Wähler in den USA zur Stimmabgabe für seinen demokratischen Parteikollegen, den US-Präsidentschaftskandidaten John Kerry, aufgerufen.

Bill Clinton ist soweit genesen, dass er John Kerry im Wahlkampf unterstützen kann.
Bill Clinton ist soweit genesen, dass er John Kerry im Wahlkampf unterstützen kann.
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In acht Tagen werden wir es mit Präsident John Kerry besser machen, sagte Clinton bei einem Wahlkampfauftritt mit Kerry in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania. In acht Tagen wird John Kerry die USA zu einem Land des Neuanfangs machen, betonte der 58-Jährige vor tausenden begeistert jubelnden Zuhörern.

Clinton war Anfang September am Herzen operiert worden, wollte aber trotzdem den Rivalen von US-Präsident George W. Bush im Wahlkampfendspurt unterstützen. Der Ex-Präsident ist bei den demokratischen Wählern noch immer sehr beliebt.

Rund eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in den USA brach ausserdem das US-Magazin New Yorker mit seiner Tradition und rief erstmals in seiner 80-jährigen Geschichte zur Wahl eines Kandidaten auf. Auch sie unterstützt den Demokraten John Kerry.

In einem langen Leitartikel erklärte die angesehene Zeitschrift, warum sie Kerry für den besseren Präsidenten halte.

Kerry biete in allen entscheidenden Bereichen eine klare Alternative zu der merkwürdigen Mischung aus Selbstgefälligkeit, Radikalismus und Volksverhetzung, für die der amtierende Präsident George W. Bush stehe. Er ist ganz einfach die bessere Wahl.

An Bushs Regierungszeit liess das Magazin dagegen kein gutes Haar: Seine Bilanz ist eine Bilanz des Versagens, der Arroganz und - was sehr auffällig ist für ein Team, das sich einer starken Professionalität rühmt - der Inkompetenz. Der Republikaner lebe in einer selbstgeschaffenen Blase der Selbstbestätigung, die sich auf den Glauben stützt.

Der Herausgeber des New Yorker, David Remnick, sagte der Washington Post, er sehe kein Problem darin, dass das Magazin nun mit seiner Tradition breche. Eine Zeitschrift sei kein Museum, sondern entwickle sich mit der Zeit.

(sl/sda)

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