Grünen-Politiker äussert sich zum Steuerstreit mit Deutschland
Cohn-Bendit nennt Schweizer Position «schwachsinnig»
publiziert: Sonntag, 21. Okt 2012 / 11:28 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 21. Okt 2012 / 19:19 Uhr
Daniel Cohn-Bendit (Archivbild)
Daniel Cohn-Bendit (Archivbild)

Bern - Der deutsch-französische Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit hat die Schweizer Position im Steuerstreit mit Deutschland als «schwachsinnig» bezeichnet. Die Schweiz müsse sich überlegen, ob es ein Lebensziel sei, immer der Ort für Steuerhinterziehung zu sein.

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Cohn-Bendit stört sich im Interview mit der «Sonntagszeitung» vor allem daran, dass die Namen der Steuerbetrüger gemäss dem mit Deutschland ausgehandelten Abkommen nicht gemeldet werden müssen. Es sei naiv von der Schweiz, beim Bankgeheimnis von Persönlichkeitsschutz zu sprechen, weil dabei individuelle Rechte mit Verbrechen verbunden würden.

Er sei nicht gegen das Bankgeheimnis, wolle aber eine einfache Regel: «Wenn ein Bürger Geld deponiert, soll dies ab einer gewissen Summe, wie zum Beispiel 20'000 Euro, automatisch an die jeweiligen Steuerbehörden gemeldet werden», sagte der Europaabgeordnete Cohn-Bendit.

Seiner Meinung nach müsste die EU die gleiche Strategie anwenden wie die USA. «Die Schweizer Banken bekämen im Euroraum kein Niederlassungsrecht mehr, wenn sie nicht kooperierten», sagte Cohn-Bendit.

Am besten wäre es gemäss Cohn-Bendit denn auch, wenn die Schweiz der EU beiträte. «Der Schweiz geht es als Insel der Seligen doch nur so gut, weil die EU drum herum ist, weil die EU die Kastanien aus dem Feuer holt und wirtschaftliche Strukturen aufbaut, von denen dann Unternehmen wie Nestlé profitieren.»

(asu/sda)

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So und jetzt
So und jetzt, meine Meinung.

Schuld sind immer die Anderen. Die Steuerflucht ist ein Problem weil bei denen Schwachsinnige am Werk sind. Auf das Ausland zu zeigen ist dann die billigste Lösung.

Die Schweizer Position das Bankgeheimnis aufzuheben und zum Steuereintreiber für andere Staaten zu werden ist total schwachsinnig. Da hat er recht, aber sieht es aus dem falschen Winkel.

Entweder es gibt eine Gesamtlösung welche die anderen sogenannten Steueroasen auch einschliesst oder die Schweiz bleibt bei ihrer Souveränität. Der CD Kauf ist ein Sicherheitsproblem der Banken und kein Problem der Schweiz. Kein anderes Land hat uns vorzuschreiben welche Holdingsteuern wir für Gesellschaften erheben und welche Steuerpolitik wir betreiben. Das ist nämlich der nächste Schritt und einige ganz dumme in Bern fallen schon wieder darauf rein.

Die Schweiz ist das einzige Land, welches sich selber riesige Wettbewerbsnachteile zufügt.

Liebe Deutsche, fickt Euch selber! Wenn Euer Staat und dessen Steuersystem nicht so kompliziert und falsch wäre, würden die Leute auch nicht so reagieren. Räumt also zu Hause auf bevor ihr dem Ausland den Krieg erklärt.

Noch schlimmer Hollande in Frankreich. Mit einer Reichensteuer von 75 % fliessen keine Investitionen mehr in's Land. Arbeitsplätze und grosse Steuerzahler gehen. Der Crash ist vorprogrammiert und Frankreich ist jetzt schon Sch*** dran. Gemäss französischer Regierung gibt es keine Abwanderung im grossen Stil. Wie immer wird gelogen. Bereits ca. 15'000 Franzosen der höheren Steuerklassen sind dieses Jahr bereits abgehauen. Mit so einem Deppen als Präsidenten können Unternehmer nicht bleiben.

Ich möchte dann sehen wie ein Rettungsschirmchen Italien, Frankreich, Portugal, Spanien, Griechenland und Irland zusammen aus dem Dreck zieht und wie lange die Steuerzahler warten bis Steine in Berlin fliegen.
Tja, für mich
Für mich war der Rote Dani, Cohn-Bendit, schon immer schwachsinnig. Aber für den interessieren sich auch zu Hause in Deutschland nicht wirklich viele.

Die Schweizer Presse muss auch nicht jeden Furz und jeden Satz eines deutschen Idioten gleich aufbauschen.
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