Commonwealth schliesst Fidschi-Inseln aus
publiziert: Freitag, 8. Dez 2006 / 18:18 Uhr

London - Nach dem Militärputsch auf den Fidschi-Inseln hat der Commonwealth das Land aus seinem Staatenbund ausgeschlossen. Seine Mitglieder forderten eine Rückkehr zur Demokratie auf Fidschi.

Ministerpräsident Laisenia Qarase wurde abgesetzt.
Ministerpräsident Laisenia Qarase wurde abgesetzt.
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Eine Wiederaufnahme in den Staatenbund sei abhängig von der Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit auf der Inselgruppe, hiess es in einer Erklärung der Commonwealth Ministerial Action Group (CMAG).

Die CMAG besteht aus den Aussenministern von neun Ländern und ist befugt, über ernste Verstösse gegen die Prinzipien des Commonwealth zu entscheiden. Die CMAG habe den Militärputsch gegen die demokratische gewählte Regierung auf den Fidschi-Inseln einstimmig verurteilt, hiess es weiter.

Der CMAG gehören Vertreter von Kanada, Grossbritannien, Lesotho, Tansania, Papua Neuguinea, St. Lucia, Malta, Malaysia und Sri Lanka an. Dem Commonwealth gehören 53 Staaten an; die meisten davon sind ehemalige britische Kolonien. Oberhaupt des Staatenbundes ist die britische Königin Elisabeth II.

Forderung nach einer friedlichen Lösung

Zuvor hatte bereits der UNO-Sicherheitsrat eine rasche Wiedereinsetzung der demokratisch gewählten Regierung gefordert. Die vom Sicherheitsrat in New York verabschiedete Entschliessung enthält nach Angaben eines UNO-Botschafters auch die Forderung nach einer friedlichen Lösung in Übereinstimmung mit den Verfassungsvorschriften des Landes.

Armeechef Voreqe Bainimarama hatte Anfang der Woche den Regierungschef Laisenia Qarase abgesetzt und Jona Senilagakali zum neuen Interims-Ministerpräsidenten ernannt. Bainimarama stellte Neuwahlen in ein bis zwei Jahren in Aussicht, worüber aber die Militärführung entscheiden werde.

Beim Putsch handelt es sich bereits um den vierten innerhalb von 20 Jahren. Er war international verurteilt worden.

(smw/sda)

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