Computer in Gefahr: Hitliste der extremsten Schädlinge
publiziert: Freitag, 19. Sep 2008 / 08:48 Uhr / aktualisiert: Freitag, 19. Sep 2008 / 09:35 Uhr

Moskau/Ingolstadt - Der Sommer verabschiedet sich in der Hitliste der Extremschädlinge von Kaspersky Lab mit «arbeitsfaulen» Bank-Schädlingen, winzigen Zwergen und kleinen Riesen, Webspace-einnehmenden Exploits und einer grossen neuen Trojaner-Sippschaft.

Wird der Schädling entdeckt, ist es vielfach schon zu spät.
Wird der Schädling entdeckt, ist es vielfach schon zu spät.
4 Meldungen im Zusammenhang
Im August vermelden die Experten des russischen IT-Sicherheitsexperten zudem einen Hattrick: die Wurmfamilie Worm.Win32.AutoRun ist zum dritten Mal in Folge die am weitesten verbreitete Familie unter den Würmern und Viren, und man darf gespannt sein, wie sich in vier Wochen der erste Herbstmonat präsentieren wird.

1. «Gierigster Schädling im Bank-Bereich»:
Wären Schädlinge Menschen, so würde man sagen, die Banken-Malware hätte im letzten Monat dieses Sommers die Seele baumeln lassen. Nur 26 Banken wurden vom Spitzenreiter dieser Kategorie, eine der Modifikationen von Trojan-Banker.Win32.Banker.rqk, attackiert. Das sind ganze 77 Banken weniger als der Gierigste Bank-Schädling im Juni - und seitdem sinkt die Anzahl beständig.

2. «Gierigster Schädling für elektronische Geldsysteme»:
Im Gegensatz dazu steigt die Anzahl der attackierten Geldsysteme wieder leicht an. Eine neue Modifikation von Backdoor.Win32.Agobot.gen griff die Anwender von vier elektronischen Geldsystemen gleichzeitig an - eines mehr als der Führende des letzten Monats.

3. «Gierigster Schädling für Key Cards»:
Gleiche Steigerung: Im vergangenen Monat wurde eine der zahlreichen Modifikationen von Trojan-Banker.Win32.Banbra.vf als Sieger erfasst. Die Anwender von vier statt drei Systemen standen auf seiner Liste.

4. «Bestversteckter Schädling»:
Hier konnte sich im August ein Vertreter der gleichen Familie wie im Vormonat durchsetzen. Backdoor.Win32.Hupigon.nqr war, wie sein «Verwandter» im Juli, siebenfach von verschiedenen Komprimierungsprogrammen verpackt.

5. «Kleinster Schädling»:
Es scheint so, als würden die Kleinsten wieder kleiner werden. Um ganze 5 Byte winziger zeigt sich der kleinste Schädling im August. Trojan.BAR.Tiny.a suchte mit einer Grösse von nur 31 Byte nach Anhängen und startete diese ungefragt.

6. «Grösster Schädling»:
Die immense Grösse des Vormonatsfavoriten scheint nur ein Zwischenhoch gewesen zu sein. Um ganze 176 MB kleiner zeigt sich der Führende im August. Trojan-Banker.Win32.Banker.qwp kehrt mit einer Grösse von 27 MB zu den Vorgängerdimensionen der Monate Mai und Juni zurück.

7. «Populärster Exploit»:
Die am weitesten verbreitete Schwachstelle im Web wurde im August Trojan-Clicker.HTML.IFrame.uu. Mehr als 16 Prozent aller auf Webseiten entdeckten Sicherheitslücken, die von den Kriminellen zur Ausnutzung von Schwachstellen (zum Beispiel im Browser) und dem Einschleusen von bösartigem Code geschrieben wurden, gingen im achten Monat des Jahres auf sein Konto.

8. «Am weitesten im Netz verbreiteter Schädling»:
Im letzten Sommermonat setzte sich Trojan-Downloader.Win32.Small.aacq gegen seine Konkurrenz durch. Jede zwanzigste Infizierung von Anwendern ging auf sein Konto.

9. «Am weitesten verbreitete Familie unter den Trojanern»:
Die Anzahl der Trojanerfamilienmitgliedern dieser Kategorie schrumpft weiter. Im August trat die Familie der Backdoor.Win32.Hupigon's mit 1.044 bis dato unbekannten Modifikationen in Erscheinung.

10. «Am weitesten verbreitete Familie unter Viren und Würmern»:
Worm.Win32.AutoRun gelang im vergangenen Monat der Hattrick. Zum dritten Mal in Folge konnte sich seine Familie an die Spitze dieser Kategorie setzen. Aber die Anzahl der Familienmitglieder schrumpft - im August waren es nur noch 75 (statt im Vormonat 126 und davor 152) neue Modifikationen.

(bert/pte)

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