Computerprobleme in der Bundesverwaltung
publiziert: Sonntag, 25. Okt 2009 / 11:43 Uhr

Bern - Die Computerpanne in der Bundesverwaltung ist noch nicht behoben: Das Aussendepartement (EDA) wird Anfang nächster Woche voraussichtlich nur eingeschränkt arbeiten können. Besser sieht es in den anderen Departementen aus.

In verschiedenen Medien war spekuliert worden, dass es sich bei der Computerpanne um einen Hackerangriff handeln könne. (Archivbild)
In verschiedenen Medien war spekuliert worden, dass es sich bei der Computerpanne um einen Hackerangriff handeln könne. (Archivbild)
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Das Bundesamt für Informatik (BIT) geht davon aus, dass die Angestellten des Finanzdepartements (EFD) und des Departements des Innern (EDI) am Montag wieder störungsfrei arbeiten können. Dies sagte Karolina Kohout, stellvertretende BIT-Pressesprecherin.

Die Panne habe behoben werden können; Tests hätten dies bestätigt. Die Mitarbeitenden des EDA dagegen werden am Montag wohl nur «mit gewissen Einschränkungen» an ihren Computern arbeiten können, sagte Kohout weiter.

Technisches Problem

Die Computerpanne hatte die drei Departemente EDA, EFD und EDI lahmgelegt. Inzwischen gibt es Hinweise auf die Ursache der Panne: Vermutlich habe ein technisches Problem an einer Hardwarecomponente im Zusammenhang mit einer Konfigurationsänderung zu den Anmeldeproblemen geführt, sagte Kohout.

Der konkrete Auslöser sei «beim Hersteller der Hardware in Abklärung». Der Name der Firma sei jedoch Betriebsgeheimnis. In verschiedenen Medien war in den letzten Tagen spekuliert worden, bei der Panne könnte es sich um einen Hackerangriff handeln. Zu diesen Gerüchten nahm das BIT keine Stellung.

(zel/sda)

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