Concorde-Absturz Paris
Concorde-Crash: Continental-DC-10 fehlt Metall-Lamelle
publiziert: Montag, 4. Sep 2000 / 09:48 Uhr / aktualisiert: Montag, 4. Sep 2000 / 15:10 Uhr

Houston - Die US-Fluglinie Continental arbeitet bei den Ermittlungen über eine nach dem Concorde-Absturz auf dem Rollfeld in Paris entdeckte Metall-Lamelle mit den französischen Behörden zusammen.

Continental Airlines will nach eigenen Angaben prüfen, ob die Lamelle möglicherweise zu einer DC-10 der Gesellschaft gehörte. Dem Erkenntnissen der französischen Ermittler zufolge rollte das Überschallflugzeug beim Start wahrscheinlich über die Lamelle, die einen Reifen platzen ließ. Dies löste offenbar eine Kettenreaktion aus, die am 25. Juli zum Absturz der Concorde führte. Dabei kamen 113 Menschen ums Leben.

Nach Angaben von Continental verkehrte die fragliche DC-10 am Tag des Absturzes zwischen dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle und Newark im US-Staat New Jersey. Eine Inspektion unter Beteiligung von Continental, französischen Ermittlern, der US-Flugaufsichtsbehörde (FAA) und der US-Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) habe am Samstag ergeben, dass an dieser DC-10 ein entsprechendes Teil fehle. Es sei jedoch noch nicht geklärt, ob die auf dem Rollfeld entdeckte Lamelle tatsächlich diejenige sei, die an der Continental-Maschine fehle.

(klei/AP)

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