Corona erschüttert klassische Werbeformate
publiziert: Donnerstag, 6. Mai 2021 / 08:35 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Mai 2021 / 13:56 Uhr
Plakatwerbung.
Plakatwerbung.

Ein Fernsehspot, ein kleiner Einschnitt vor einem Film im Kino oder die Gestaltung klassischer Werbeplakate - all das waren vor Corona noch die gängigsten und auch beliebtesten Werbeformate unserer Zeit.

Das Virus hat die Welt des Einkaufes und der Kundenansprache jedoch grundlegend verändert, ist nicht zuletzt auch die Digitalisierung der Treiber für moderne Werbebotschaften, die sich immer weiter weg vom reinen Verkaufen bewegen und den Kunden sowie seine Probleme nun stärker in den Fokus rücken.

Kein Wunder, lässt sich im Internet natürlich so einiges nachverfolgen und auch Google ist für das Marketing eine echte Goldgrube, um Produkte an den Mann oder die Frau zu bringen. Das erfolgt nun meist online, kauften schon vor der Krise viele Menschen Waren auf der Website des Herstellers, statt im Laden in der Stadt. Durch Corona ist das schliesslich noch extremer geworden, denn die Geschäfte haben schliesslich geschlossen und die Menschen sind praktisch darauf angewiesen, im Online-Shop Ausschau nach neuen Errungenschaften zu halten.

Zeit zum Stöbern gibt es mittlerweile schliesslich auch zur Genüge, haben weltweit etwa 30 Prozent mehr Menschen Zeit in solchen E-Commerce Shops verbracht und dabei satte 900 Milliarden US-Dollar mehr ausgegeben als noch im Vorjahr. Die Umsätze der Werbespots in Kinos oder Out-of-Home Werbung hingegen sind mit 48 und 28 Prozent stark eingebrochen, sind erstere geschlossen und auch die Zeit im Freien ist mittlerweile recht begrenzt.

Chance für digitale Werbung

Da macht es natürlich durchaus Sinn, die Werbung in den Online-Sektor zu verlegen und die Kunden gezielt bei der Problemstellung, die sie in die Suchmaschine eingeben, abzuholen und innerhalb der Customer Journey zu begleiten, bis es schliesslich zum Kauf kommt. Die Gefahr der Werbeblindheit, wie sie schliesslich meist mit TV-Spots in Verbindung gebracht wird, besteht im Online Marketing weniger, wird hier die Zielgruppe genau analysiert, sodass Werbung ebenso gezielt ausgespielt werden kann.

Kunden möchten sich informieren, beraten werden und eine Lösung - in Form des Produktes - präsentiert bekommen, ohne dabei nur ansatzweise das Gefühl zu haben, sich mitten in einem Verkaufsprozess zu befinden.

Social Media als Gewinner

Die sozialen Medien sind neben den Suchmaschinen ebenfalls ein Gewinner der Krise, gibt es allein in Deutschland etwa 66 Millionen Social Media User, 94 Prozent nutzen Internet. Der Trend spiegelt sich auch in den Prognosen bezüglich der Ausgaben für Social Media Werbung weltweit wider. Das Influencer-Marketing via Instagram ist eine sehr effektive Strategie, um Produkte über eine Bezugsperson an die Käufer zu bringen. Denn die vertrauen ihrem Vorbild schliesslich und zögern daher nicht, die beworbenen Produkte selbst zu testen.

Besonders sind seit Beginn der Krise sind Sport- sowie Homewear immer wieder in den sozialen Medien zu sehen, wird natürlich die Zeit meist in den eigenen vier Wänden verbracht. Das geht jedoch auch auf eine stylische Art und Weise, findet man nun auch in den meisten Onlineshops schicke Sets, die sowohl drinnen als auch beim Einkaufen getragen werden können. Ein Trainingsanzug für Damen lässt sich beim Sport tragen, aber auch abseits dessen lässt sich dieser als ganz normales Outfit für die Strasse kombinieren. Dieser Trend wird wohl noch eine ganze Weile anhalten oder zumindest so lange, bis alle wieder in das Büro zurückkehren und die Zeit zu Hause ein Ende hat.

(ba/pd)

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