Couchepin: Glaubwürdigkeit von Armeechef prüfen
publiziert: Sonntag, 20. Jul 2008 / 20:13 Uhr

Bern - Am Sonntag haben sich auch Bundespräsident Pascal Couchepin und Bundesrätin Doris Leuthard zu den Vorwürfen an Armeechef Roland Nef geäussert. Couchepin sagte, dass das Problem der persönlichen Glaubwürdigkeit von Nef untersucht werden müsse.

«Beruflich nichts vorzuwerfen»: Pascal Couchepin.
«Beruflich nichts vorzuwerfen»: Pascal Couchepin.
7 Meldungen im Zusammenhang
Nach den neusten Vorwürfen an Nef in der Sonntagspresse habe er festgestellt, dass die Vorwürfe an den Armeechef auf die Zeit vor dessen Amtsantritt zurückgingen, liess Couchepin am Sonntagabend über seinen Sprecher Jean-Marc Crevoisier der Nachrichtenagentur SDA ausrichten.

Vom rein beruflichen Standpunkt aus sei dem Armeechef nichts vorzuwerfen, liess Couchepin weiter mitteilen. Doch das Problem von Nefs persönlicher Glaubwürdigkeit müsse untersucht werden, endete die Stellungnahme. Couchepin verfolge das Dossier persönlich mit.

Leuthard: «Kein Grund für Zweifel»

Bundesrätin Doris Leuthard sagte am Sonntagabend in der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens, sie habe keinen Grund, an den Fähigkeiten Nefs für das Amt des Armeechefs zu zweifeln. Nicht kommentieren wollte sie die Frage, ob Schmid den Bundesrat über die laufende Strafuntersuchung hätte informieren müssen.

Verteidigungsminister Samuel Schmid will am Montag ein zweites Mal zum Fall Roland Nef Stellung nehmen, wie sein Departement am Abend mitteilen. Er will im Medienzentrum des Bundeshauses vor die Medien treten, wie es in der Ankündigung hiess. Am Freitag hatte sich Schmid «voll und ganz» hinter den Armeechef gestellt.

(ht/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 10 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Am 20. August entscheidet der Bundesrat, ob Armeechef Roland Nef entlassen ... mehr lesen
Roland Nefs Karriere als Armeechef könnte schon bald vorbei sein.
Dominique De Buman will keinen Rücktritt Schmids...
Bern - Armeechef Roland Nef soll ... mehr lesen
Bern - Bundesrat Samuel Schmid schickt seinen angeschlagenen Armeechef in den ... mehr lesen 27
Bundesrat Samuel Schmid habe zuviel Vertrauen in Nef gehabt.
Im Fokus sind künftige Führungsstrategien für das VBS.
Bern - Entgegen ersten Ankündigungen ... mehr lesen
Bern - FDP-Präsident Fulvio Pelli ... mehr lesen
FDP-Präsident Fulvio Pelli wertet Schmids Vorgehen bei der Wahl Nefs als «unklug».
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bundesrat Schmid lieferte wenig überzeugende Argumente.
Bern - Nicht nur bei den Parteien hat ... mehr lesen
Bern - Armeechef Roland Nef eine ... mehr lesen 8
Korpskommandant Nef am Donnerstag vor den Medien.
Kann nur zustimmen
Hier kann ich nun einmal allem zu hundert Prozent zustimmen. Auch ich hoffe, dass wir bald niiiiiieeeee mehr von Blocher hören und er auf keinen Fall mehr ins Parlament zurückkehrt. Und ich hoffe zudem noch, dass Brunner als Geheimakten-Weiterreicher im Fall Rorschacher verurteilt wird und auch sein Anblick und vor allem sein Ton uns erspart bleibt.
Ja, das scheint mir eben auch so
Warum zum Henker nehmen Sie Blocher immer in Schutz? Sind Sie sein Bodyguard oder stehen Sie sonst in seinem Sold?
Blocherphobie ist scheinbar in diesem Forun stark verbreitet.
Das Krankheitsbild äussert sich häufig darin, dass Zusammenhänge nicht mehr wahrgenommen werden können.
Wer ist feige?
Von wem reden Sie?
Sass nicht Christoph Blocher auch im Bundesrat, der Roland Nef gewählt hat??? War er zu feige, um mehr Auskünfte zu verlangen?
Ein Feigling, wie man Ihn seit Jahren kennt.
Schmid verhält sich genau so wie man es erwartet,
Dies ist auch eine gewisse Gradlinigkeit.
C'est le ton, qui fait la musique
Es ist nicht der Geschäftsmann Blocher, der mir Mühe macht; er war nie mein Chef, also kann ich dazu nichts sagen.
Aber keine Geiss schleckt weg, dass er diese widerliche Tonart in der Politik eingeführt hat. Er begann als Erster, andere zu verunglimpfen und lächerlich zu machen. Ich denke an den "halben Bundesrat" Schmid und und die ganze Geschichte mit BR Widmer-Schlumpf. Er hat es salonfähig gemacht, dass man über andere beliebig lästern darf und er hat auch die blöde Formel "unsere politischen Gegner" eingeführt, die Toni Brunner nun fast bei jedem Satz in den Mund nimmt. Dies führte dazu, dass viele Bürger nicht mehr fähig sind, ihre andersdenkenden Landsleute zu akzeptieren und deren Meinungen auch gelten zu lassen. Diese sind nun Gegner, die man bekämpfen muss. So ein Blödsinn! Das ist alles Blochers Verdienst und darum hoffe ich, dass er nie mehr ins Parlament zurückkehren kann.
Tendenz macht mir Mühe
Ich lese die Weltwoche grundsätzlich gerne und finde immer mal wieder Artikel, die ich sehr gelungen und sehr gut recherchiert finde. Und an Blocher schätze ich, dass er sich seinen Reichtum und sein Ansehen immerhin selber erarbeitet hat. Er ist zudem als Mensch - ich hatte mehrfach das Vergnügen mit ihm - sehr angenehm und durchaus leutselig. Mehr Mühe habe ich eigentlich mit Blochers Art, wie er denkt, die Schweiz sei aufgeschmissen ohne seine Politik. Und sein Jünger aus dem Toggenburg, den ich recht gut kenne, macht mir noch viel mehr Mühe, weil der schlicht geistig nichts zu bieten hat. Fragwürdig sind aber grundsätzlich alle Menschen, die totalitäre Tendenzen vertreten.
Weltwoche und Blocher
Es ist doch bekannt, dass die Weltwoche ein Blocherfreundliches Blatt ist. Herr Mörgeli darf dort seine Kolumnen schreiben, darum habe ich dankend abgelehnt, als mir kürzlich ein Schnupperangebot unterbreitet wurde.
Sie wehren sich tapfer gegen gewisse Leute hier im Forum, ich hoffe, Sie verlieren nicht den Mut.
Ich mochte Blocher noch nie und das seit er in der Politik aufgetaucht ist und das ist schon eine ganze Weile her. Sein grosskotziges Gehabe widerstrebt mir zutiefst. Darum bin ich sehr froh, dass es auch viele junge Leute gibt, die nicht auf seine Reden hereinfallen.
Bleiben Sie so, wie Sie sind!
Oft ist es auch so
Blocher kann jetzt nachträglich ruhig sagen, er hätte nicht für Nef als Armeechef gestimmt. Wer kann das zum jetzigen Zeitpunkt noch beweisen? Der Täter war aber wirklich in vielerlei Hinsicht immer wieder der Blocher, wie du so schön in deinem Titel schreibst. Man wollte ihm die Chance geben, sich einbinden zu lassen. Doch er hat unaufhörlich aufgewiegelt, hat sich in keinster Weise angepasst, hat seine Bundesratskolleg/-innen ständig verunglimpft und gegen sie gearbeitet und ist zuletzt seinem eigenen Leitspruch "Wer sich nicht anpasst, wird ausgeschafft!" zum Opfer gefallen. Gott sei Dank, ist er weg! Schade, dass er im Hintergrund immer noch weiter mischelt und damit eine effiziente Arbeit seiner Nachfolgerin und seines damaligen Parteikollegen, Wohlfühlbundesrat (wieso ist es so schlimm, wenn man sich um ihn wohl fühlt?) Samuel Schmid zugunsten unseres Landes zu verhindern versucht.
Der Täter ist immer der Blocher
Ein äusserst aufschlussreicher Artikel in der Weltwoche.
Nun hat auch der letzte Zweifler an der Unfähigkeit des " linken " Schmid's die fakten auf dem Tisch. Den Wohlfühl - Bundesrat dürfte das aber kaum gross interessieren.

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=20391&CategoryID=66
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
Die Armee wächst in ihrem Ansehen.
In unsicheren Zeiten  Bern - Flüchtlingsströme, Terrorismus und Kriege verunsichern die Bevölkerung. Nie haben Schweizerinnen und Schweizer die weltpolitische Lage in den letzten Jahren so düster eingeschätzt wie heute. Mit der Unsicherheit wächst die Bedeutung der Armee. mehr lesen 1
Vermutlich Wirtschaftsspionage  Bern - Beim Cyber-Spionage-Angriff auf den bundeseigenen Rüstungskonzern RUAG sind mehr als 20 Gigabyte Daten entwendet worden. Darunter dürften auch ... mehr lesen  
Es sei konkret danach gesucht worden, welche Projekte die RUAG derzeit am laufen habe.
Frische Milch zum Frühstück bleibt für die Soldaten wohl ein Wunsch.
Ständeratskommission lehnt ab  Bern - Schweizer Soldaten sollen nicht ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Der Remoteserver hat einen Fehler zurückgegeben: (500) Interner Serverfehler.
Source: http://www.news.ch/ajax/top5.aspx?ID=0&col=COL_3_1
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 0°C 11°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 2°C 13°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 2°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 1°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 4°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Genf 2°C 13°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 8°C 17°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten