Couchepin: «Schwaller ist kein Welscher»
publiziert: Mittwoch, 17. Jun 2009 / 20:10 Uhr

Bern - Die Debatte um eine Kandidatur des Freiburger CVP-Ständerats Urs Schwaller für den Bundesratssitz Pascal Couchepins geht weiter. Couchepin meldete sich selber zu Wort. Sein Verdikt: Schwaller sei kein Welscher.

Schaltet sich ein: Pascal Couchepin.
Schaltet sich ein: Pascal Couchepin.
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Würde Schwaller an seiner Stelle in die Landesregierung gewählt, wären sechs der sieben Bundesrätinnen und -räte Deutschschweizer, sagte Couchepin am Mittwoch gegenüber der «Tagesschau» des Schweizer Fernsehens. «Das wäre gefährlich.»

In einem Land, das immer das Gleichgewicht gewahrt habe, die Rechte der Minderheiten respektiere und wo man darauf achte, das Gleichgewicht nicht zu gefährden, wäre eine Wahl Schwallers zum jetzigen Zeitpunkt eine Katastrophe, sagte Couchepin weiter.

Was nicht heisst, dass sich Couchepin Schwaller nicht als Bundesrat vorstellen kann: Er schätze Schwaller und respektiere ihn. Er wünsche Schwaller, dass dieser einmal Bundesrat werde - aber nicht als sein Nachfolger. Denn dies sei ein lateinischer Sitz.

(ht/sda)

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das ist leider zu wahr
es geht wirklich nur noch "Wer ist der Beste" im BR oder allgemein im Parlament
Leute mit Sachverstand werden ja in der Regel solange "gemobbt" bis sie entweder freiwillig das Handtuch werfen oder rausgewählt... nur damit dann wieder einer reinkommt, der nur viel labbert aber wenig Brauchbares liefert.. (siehe auch Blocher, der war absoluter Prolet und ein Schnorri sondergleichen, halt wie der Elefant im Porzellanladen

Bern macht sowieso immer was es will, also warum überhaupt noch das Volk (sprich die Bundesversammlung) fragen..nur um dann sowieso eine andere Entscheidung zu fällen

Aber wenns ums Steuern eintreiben geht, dann wird ein Riesentheater gemacht
das ist leider zu wahr
es geht wirklich nur noch "Wer ist der Beste" im BR oder allgemein im Parlament
Leute mit Sachverstand werden ja in der Regel solange "gemobbt" bis sie entweder freiwillig das Handtuch werfen oder rausgewählt... nur damit dann wieder einer reinkommt, der nur viel labbert aber wenig Brauchbares liefert.. (siehe auch Blocher, der war absoluter Prolet und ein Schnorri sondergleichen, halt wie der Elefant im Porzellanladen

Bern macht sowieso immer was es will, also warum überhaupt noch das Volk (sprich die Bundesversammlung) fragen..nur um dann sowieso eine andere Entscheidung zu fällen

Aber wenns ums Steuern eintreiben geht, dann wird ein Riesentheater gemacht
Typisch Bundesratswahl
Fähigkeit für das Amt kommt zu letzt. Erstmal Partei dann Herkunft. Da wird dann lang und breit diskutiert ob jetzt einer aus Fribourg ein Romand ist oder nicht und wieviele Frauen schon im Bundesrat sind.

Wie lächerlich. Von mir aus auch ein zugewanderter Inuit, wenn er die Probleme lösen kann.

Obwohl, gut wählen sollte man! Man bringt sie ja dann fast nicht mehr weg, die Sesselkleber. Daher bin ich auch fast für Kandidaten weit über 70, weil es den Wechsel beschleunigt.
der soll endlich mal verduften
Gut das das nicht Couchepins Aufgabe ist.. denn er bestimmt definitiv nicht, wer neuer BR und sein Nachfolger wird.. ob das nun ein Welscher oder sonst einer ist.. für was haben wir schliesslich die vereinigte Bundesversammlung die indirekt in unserem Namen handelt

Reicht wohl nicht, lieber Herr Couchepin, dass Sie das Gesundheitswesen beinahe runiniert hätten und jetzt zu deutsch gesagt ein Riesenchaos hinterlassen

Echt armselig sowas..

Tja das bestätigt wiieder mal meine Meinung über den Typen:
arrogant und hochnäsig und hat das Gefühl er sei was Besseres
.
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