Couchepin schenkt St. Petersburg eine Bahnhofsuhr
publiziert: Mittwoch, 9. Jul 2003 / 16:15 Uhr

St.Petersburg - Bundespräsident Pascal Couchepin hat bei seinem Besuch der russischen Stadt St. Petersburg eine Schweizer Bahnhofsuhr enthüllt. Die Uhr ist das offizielle Geschenk der Schweiz zum 300. Gründungstag der Stadt.

Bundesrat Pascal Couchepin.
Bundesrat Pascal Couchepin.
Insgesamt schenkt die Schweiz der Stadt an der Newa 100 Uhren, die in Sumiswald im Emmental hergestellt worden sind.

Anschliessend stand die Kultur auf dem Programm: So besichtigte der Bundepräsident unter anderem die Festung und die Kathedrale Peter und Paul. Beide waren vom Tessiner Baumeister Domenico Trezzini erbaut worden. Trezzini war Hofarchitekt beim Gründervater der Stadt, Zar Peter dem Grossen.

Der Aufenthalt Couchepins in St. Petersburg findet im Rahmen der Schweizer Woche Swiss Days statt.

Er wird noch bis Donnerstagnachmittag dauern. Anschliessend reist Couchepin nach Moskau, wo er sich am Freitag mit Präsident Wladimir Putin treffen will.

Im Gespräch mit Journalisten vor Ort drückte Couchepin seine Hoffnung aus, dass sich dadurch die nicht aussergewöhnlich guten Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland verbessern werden.

Diese hatten in den vergangenen Jahren unter der Geldwäscherei-Affäre um den ehemaligen Kreml-Finanzchef Pawel Borodin gelitten.

Nach der Flugzeugkollision bei Überlingen vor einem Jahr hatten sie einen neuen Tiefpunkt erreicht. Beim Unglück starben 71 Menschen. Die meisten Opfer waren Kinder aus der russischen Teilrepublik Baschkirien.

Nach Einschätzung eines Schweizer Diplomaten trug zur Verbesserung der Lage bei, dass die Schweiz, Deutschland und die Flugsicherung Skyguide vor rund 10 Tagen einen Hinterbliebenen-Fonds geäufnet haben. Erst danach wurde das erste Treffen eines Mitglieds der Schweizer Regierung mit Putin möglich.

Couchepin bezeichnete das geplante einstündige Treffen als privates Gespräch. Gefragt, ob er das Thema Tschetschenien ansprechen werde, wich er aus. Dies habe nicht erste Priorität. Es sei möglich, dass Tschetschenien beim Thema internationale Sicherheit angesprochen werde, sagte er.

(bsk/sda)

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