Créa beansprucht Spitzenplatz bei Konjunkturprognosen
publiziert: Freitag, 17. Feb 2006 / 22:28 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Feb 2006 / 14:44 Uhr

Lausanne - Das Konjunkturforschungsinstitut Créa hat in den vergangenen sechs Jahren nach eigenen Angaben die zutreffendsten Prognosen für das Schweizer Wirtschaftswachstum gemacht.

Der Créa gelang eine Verbesserung ihrer Prognosen gegenüber den 90er-Jahren.
Der Créa gelang eine Verbesserung ihrer Prognosen gegenüber den 90er-Jahren.
Allerdings lagen auch die Lausanner Forscher im Schnitt um 1,11 Prozentpunkte daneben. Das Institut Créa der Universität Lausanne verglich die Prognosen, die fünf führende Institute zwischen 1999 und 2005 jeweils im Frühling für das Folgejahr machten.

Die Differenz von 1,11 Prozentpunkten für Créa bedeute, dass bei einem später registrierten Wachstum des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 2 Prozent Créa eine Zunahme von 3,11 oder 0,89 Prozent vorausgesagt hatte.

Gemäss der Mitteilung von Créa kamen die Konjunkturexperten der Grossbank UBS auf eine Differenz von 1,18 Prozentpunkten. Dahinter liegen die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) mit 1,22 Punkten, die BAK Basel Economics mit 1,24 Punkten und schliesslich die Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mit 1,28 Punkten.

Wirtschaft volatiler

Studienautor Claudio Sfreddo räumte ein, selbt mit ihrem Spitzenplatz habe auch Créa eine sehr grosse Fehlermarge. Bis Ende der 80er-Jahre seien die Konjunkturforscher sehr nahe an der Realität gewesen.

Die Globalisierung und damit die zunehmende Verflechtung der Handelsströhme habe die Volkswirtschaften dann aber wesentlich volatiler und damit weniger berechenbar gemacht.

Besonders deutlich zeige sich dies in der Schweiz beim markant gewachsenen Finanzsektor. Die stark schwankenden Resultate schienen den Forschungsinstituten immer mehr fast zufallsbedingt, erklärte Sfreddo.

Der Créa gelang dennoch eine deutliche Verbesserung ihrer Prognosen gegenüber den 90er-Jahren. Sfreddo begründete dies mit der besseren Nachempfindung der Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sowie der Aufnahme der Arbeitslosenquote in die Prognosemodelle.

(ht/sda)

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