Nach dem fünften tragischen Ereignis in kurzer Zeit
Crossair-Absturz: Moritz Leuenberger fehlen die Worte
publiziert: Sonntag, 25. Nov 2001 / 12:52 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 25. Nov 2001 / 13:14 Uhr

Kloten - "Wann hört das auf?" - diese Frage hat Bundespräsident Moritz Leuenberger am Sonntag angesichts des mittlerweile fünften tragischen Grossereignisses innert kürzester Zeit gestellt. Ihm fehlten die Worte, sagte Leuenberger, aber er bemerke, dass eine "gewisse Bitterkeit und Härte" entstünden.

Bundespräsident Moritz Leuenberger mit Zürichs Polizeidirektorin Rita Fuhrer am Sonntagmorgen an der Medienkonferenz.
Bundespräsident Moritz Leuenberger mit Zürichs Polizeidirektorin Rita Fuhrer am Sonntagmorgen an der Medienkonferenz.
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Die Frage, wie sich der Jumbolino-Absturz auf die Schaffung der neuen Crossair auswirke, stehe zwar vorerst nicht im Vordergrund, er hoffe aber, dass nun das ganze Land zusammenstehe und den Aufbruch wage.

Das Anflugverfahren aus Osten auf die Piste 28 sei nach dem Unglück kritisiert worden. Gemäss neuem Staatsvertrag muss neu nach 22 Uhr diese Anflugroute gewählt werden. Leuenberger hielt fest, dass dieses Verfahren seit zwanzig Jahren existiere. Es sei ein sicheres Verfahren und dem nun verunfallten Piloten bekannt. Bisher sei es vor allem dann verwendet worden, wenn die Wetterverhältnisse einen Nordanflug nicht erlaubten.

Leuenberger und die zürcher Polizeivorsteherin Rita Fuhrer drückten den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl und den Rettungskräften ihren Dank aus. Laut Fuhrer wolle der Kanton nun das Schwergewicht darauf legen, dass die Bergungsarbeiten "ruhig, korrekt und mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen" getroffen würden.

(ba/news.ch)

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