Zutiefe Flughöhe bemerkt
Crossair-Absturz: Piloten wollten durchstarten
publiziert: Freitag, 30. Nov 2001 / 08:47 Uhr / aktualisiert: Freitag, 30. Nov 2001 / 14:12 Uhr

Zürich - Die Piloten der Crossair-Unglücksmaschine merkten unmittelbar vor dem Absturz bei Bassersdorf, dass sie zu tief flogen und gaben Durchstartebefehl. Dies hat die Auswertung des Voice Recorders ergeben.

Wrack der Unglücksmaschine: Piloten wollten kurz vor dem Absturz durchstarten.
Wrack der Unglücksmaschine: Piloten wollten kurz vor dem Absturz durchstarten.
1 Meldung im Zusammenhang
Der Befehl durchzustarten kam vom Captain und vom Co-Piloten am Schluss eines Funkspruchs mit der Flugverkehrsleitstelle. Diese hatte der Maschine die Landeerlaubnis erteilt. Danach kam ein akustisches Signal, dass der Autopilot abgeschaltet sei.

Auf dem Voice Recorder ist weiter zu hören, wie kurz vor Absturz eine «synthetische Stimme» minimale Flughöhe meldete. Die Auswertung ergab zudem, dass der Captain am Steuer sass. Die Ursache des Absturzes bleibt dennoch unklar.

Die letzte Maschine, die vor dem Unglück in Zürich-Kloten landete, gab um 21.04 Uhr eine Wetter-Information durch. Darin hiess es, dass die Piste 28 von 2,2 nautischen Meilen her sichtbar sei.

(kil/sda)

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