Cuche Zweiter hinter Miller
publiziert: Freitag, 1. Dez 2006 / 20:53 Uhr

Die Schweizer rücken dem ersten Weltcup-Erfolg seit drei Jahren immer näher. Wie Marc Berthod in der Superkombination verpasste Didier Cuche in Beaver Creek den Sieg nur knapp.

Schneetreiben und Wind machte Cuche zu schaffen.
Schneetreiben und Wind machte Cuche zu schaffen.
Mit 15 Hundertsteln Rückstand auf Bode Miller wurde er Zweiter in der Abfahrt.

Am Donnerstag hatten Marc Berthod 19 Hundertstel zum ersten Triumph seit dem 30. Januar 2004 gefehlt. Damals gewann Didier Cuche die Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. In der Zwischenzeit sind über 1000 Tage vergangen und fast 100 Rennen gefahren worden. Der Aufschwung im Schweizer Männer-Team ist unübersehbar. Der 2. Rang von Cuche ist auch zugleich der erste Podestplatz in einem Rennen auf der schwierigen Raubvogel-Piste von Beaver Creek überhaupt.

«Schwieriges Rennen»

«Es war ein sehr schwieriges Rennen», meinte Didier Cuche, «vielleicht war es nicht für alle gleich fair». Schneetreiben, Wind und schlechte Sicht machte den Fahrern zu schaffen. «Ich bin überglücklich, wieder mal auf dem Podest zu stehen». Nach seinem Kreuzbandriss im Januar 2005 war ein 8. Platz das beste Abfahrtsresultat von Cuche im letzten Winter gewesen, nach dem er sich zu einem Materialwechsel (von Atomic auf Head) entschloss. Auf Anhieb passte die Abstimmung bei seiner neuen Skimarke, die in Beaver Creek einen Doppelsieg landete.

Auch Bode Miller hatte im Frühling von Atomic auf Head gewechselt, ohne eine einzige Testfahrt. Auch er reüssierte praktisch auf Anhieb, nachdem er sich im letzten Winter mit lediglich zwei Erfolgen (und völlig missglückten Olympischen Spielen) hatte abfinden müssen. Insgesamt stellte Beaver Creek, wo Miller schon vor zwei Jahren gewonnen hatte, sein 20. Weltcupsieg dar.

Schlappe für Österreicher

Dagegen erlitten die Österreicher eine weitere Schlappe. Als Bester musste sich Michael Walchhofer mit dem 5. Platz begnügen, und sonst kam nur noch Mario Scheiber in die Top-Ten. Seit sieben Speed-Rennen sind die Österreicher schon ohne Sieg. Das hat es seit über zehn Jahren nicht mehr gegeben.

Resultate:
1. Bode Miller (USA) 1:46,15. 2. Didier Cuche (Sz) 0,15 zurück. 3. Steven Nyman (USA) 0,33. 4. Peter Fill (It) 0,38. 5. Michael Walchhofer (Ö) 0,97. 6. Kurt Sulzenbacher (It) 1,03. 7. Marco Büchel (Lie) 1,31. 8. Scott Macartney (USA) 1,32. 9. Mario Scheiber (Ö) 1,38. 10. Marco Sullivan (USA) 1,45.

Ferner: 12. Ambrosi Hoffmann (Sz) 1,52. 14. Tobias Grünenfelder (Sz) 1,62. 17. Fritz Strobl (Ö) 1,67. 19. Didier Défago (Sz) 1,85. 21. Hermann Maier (Ö) 1,98. -- Ausgeschieden: Christoph Gruber (Ö), Bruno Kernen (Sz).

(ht/Si)

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